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Ansprachen und Vorträge

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Bibliographic data

fullscreen: Ansprachen und Vorträge

Monograph

Identifikator:
1823002579
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221686
Document type:
Monograph
Author:
Liefmann, Robert http://d-nb.info/gnd/118779931
Title:
Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dt. Wiss. Buchhandlung
Year of publication:
1930
Scope:
130 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
8. Kapitel. Kriegstribute und Kapitalrückzahlungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ansprachen und Vorträge
  • Title page
  • Contents
  • 1. Ansprache des Vorsitzenden Geheimrat Richard Riemerschmid
  • 2. Begrüßungsrede des Vertreters des Senats zu Bremen, Dr. Stahlknecht
  • 3. Begrüßungsrede des Obmanns der Bremer Werkgruppe, Generalkonsul Dr. h.c. Roselius
  • 4. Vortrag des Herrn Dr. Theodor Heuß, M.d.R., über "Export und Qualitätsproduktion"
  • 5. Vortrag des Herrn Dr. Hasselmann=Hamburg über "Kulturaufgaben des Schiffbaus"
  • 6. Bericht des Herrn Museumsdirektor Dr. Walter Riezler=Stettin, über die Pariser Ausstellung

Full text

selbst heraus, sie arbeiten nach Vorbildern, deren Erschaffungs— 
geheimnis längst verloren gegangen ist. So entstehen die Werke, 
die keine Eigenart besitzen, die nicht den Stempel schöpferischer 
Kraft tragen. Was nutzt es, daß wir den durch unser Lernen 
und Vergleichen herangezogenen Geschmack walten lassen. Wir 
erreichen nur Täuschung der Massen. Den Geist des Werkbundes 
erfüllen wir damit nicht. Nichts ist bestimmender für diesen als 
die Ehrlichkeit, mit der wir uns selbst in unserem Werke zu geben 
haben. Sei dieses auch einfach, unvollkommen und ärmlich. Der 
Name Handwerk ist ein hoher und sollte nicht mißbraucht werden 
für Nachahmungsprodukte, wie man sie zu Tausenden sieht. 
Unsere Industrie schafft häufig Dinge, die nichts sind als schwäch— 
ster Abklatsch mißverstandener Formen. Von der Ursprünglich— 
keit des Werkes, von dem Geist, der die Schöpfung bewegte, ist 
nichts mehr zu spüren. So kommt es denn zu diesen entsetzlichen 
Kunstgewerbe-Erzeugnissen, wie man sie tausendfach auf den 
Messen sieht. Einen Tag lang kann man wandern durch Säle, 
durch Häuser, durch Ausstellungsräume und kommt doch zu keiner 
Ausbeute an Werken, die eigene schöpferische Kraft ausstrahlen. 
Wenn ich mir erlauben darf, einen Vergleich zur großen Kunst 
zu ziehen, so möchte ich die Kunst des Griechischen erwähnen, 
welche in der Frühzeit und Hochblüte stärkste geistige Betätigung 
gewesen ist, in der immer das Gefühl die Form überboten hat — 
und die Kunst der Römer, bei welcher immer die Form überwog 
und das Gefühl schließlich ganz in den Hintergrund getreten ist, 
so daß wir uns langweilen, wenn wir eine Galerie mit der— 
artigen formvollendeten Standbildern durchschreiten. Und dennoch 
ist die im fernen Lande vor Jahrtausenden gewonnene Form 
noch heute so stark, daß selbst ernsthafte Künstler versuchen, diesen 
klassischen Geist durch Nachahmung einzufangen. O diese Toren 
— fangen sie doch die Sonne im Sacke nicht. Zu Hundert— 
tausenden, zu Millionen aber finden sich Nachbildungen des auf 
fremdem Boden Gewachsenen in Guß und Gips in Waren— 
häusern, auf Märkten, in allen Geschäften. Und immer heißt es 
dann: „Unsere Kultur“. O dieser Spott. Unsere Literatur, 
unsere Sitten, unser Rechtsempfinden, unsere Kunst formte der 
10
	        

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Ansprachen Und Vorträge. Stalling, 1925.
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