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Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

Monograph

Identifikator:
1823002579
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221686
Document type:
Monograph
Author:
Liefmann, Robert http://d-nb.info/gnd/118779931
Title:
Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dt. Wiss. Buchhandlung
Year of publication:
1930
Scope:
130 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Kapitel. Wesen und Formen des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Griechischen und Römischen Rechte
  • Verhältnis des Römischen zum Deutschen Bergrecht
  • Die Bergbaufreiheit und die Allmende
  • Die Bergwerksabgaben
  • Waren die Bergwerke im Mittelalter ein rechtliches Zubehör zu Grund und Boden ?
  • Begriff der Regalien
  • Begriff des Bergregals
  • Begriff der Bergbaufreiheit
  • Über das Alter des Bergregals
  • Über den Beweis der Regalität der Bergwerke
  • Das Ungarische (Schemnitzer) Bergrecht
  • Das Böhmisch-Mährische Bergrecht
  • Das Sächsische (Freiberger) Bergrecht
  • Die schlesischen Goldrechte
  • Die Tyrolischen Bergwerksordnungen
  • Die Harzer Bergordnungen
  • Die Bergwerksordnungen für Admont
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Sachsen- und Schwabenspiegel
  • Bergregal und Bergbaufreiheit in England
  • Die Berggewohnheiten in der Grafschaft Derbyshire
  • Die rechtlichen Verhältnisse der Salinen im Mittelalter
  • Die Urkunden bei Böhlau, betreffend das Salzregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus den in § 22 aufgeführten Urkunden
  • Die Urkunden, betreffend das Metallregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus dem im § 24 besprochenen Urkunden
  • Das Bergregal, die Bergbaufreiheit und die Altgermanische Agrarverfassung
  • Die Fortentwicklung des Bergregals und der Bergbaufreiheit vom 14. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts
  • Die Bergbaufreiheit, das Erstfinderrecht, der bergrechtliche Fund und die bergrechtliche Mutung im Verhältnisse zum Bergregale
  • Die rechtliche Natur der regalen Mineralien vor und nach der Verleihung. Das Bergwerkseigentum
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im heutigen Recht

Full text

2 7 
Kuttenberg in Böhmen die Bergwerke um Freiberg entdeckt, von wo 
aus der Bergbau im Erzgebirge zur Aufnahme gelangte 1 . Auch der 
Goldbergbau in Schlesien ist ursprünglich aller Wahrscheinlichkeit 
nach durch fränkische Bergleute eingerichtet worden, welche daher hospites 
in den schlesischen Urkunden genannt werden 2 . Von Sachsen aus scheint 
der Bergbau nach Böhmen und Ungarn weiter verpflanzt zu sein s . 
Schemnitz, die hochberühmte Bergstadt Ungarns, trägt nach einem 
sächsischen Flusse seinen Namen. Würde man für die Entwickelung 
des Bergbaues den umgekehrten Weg als den richtigeren ansehen und 
annehmen, daß der Bergbau von Osten her über Ungarn und Böhmen 
zu uns gekommen ist, würde man selbst mit Karsten 4 der ungarischen 
Bergstadt Schemnitz die Ehre beilegen, Deutschland seine Berggesetze 
gegeben zu haben, so dürfte gleichwohl die Einwirkung des Römischen 
Rechts nicht ausgeschlossen sein, da schon die Römer in Ungarn 
lebhaften Bergbau betrieben hatten 5 . Nimmt man mit Zycha, Ältestes 
Bergrecht, und v. Inama an, daß die mittelalterlichen Bergordnungen 
aus den deutschen Alpenländern herrühren, so bleibt die Sache immer 
die gleiche, da auch dort durch viele Jahrhunderte hindurch und weit 
ins Mittelalter römischer Bergbau bestanden hat 8 . 
Für die Ableitung der Grundsätze des deutschen Bergrechts aus dem 
Römischen Rechte dürfte noch die Erwägung sprechen, daß sich die gleichen 
Grundsätze des Bergrechts wie in Deutschland auch in England, Frankreich, 
Spanien, Portugal und Ungarn finden, woraus auf eine gemeinsame Quelle 
geschlossen werden muß. Achenbach 7 meint, daß deutsche Bergleute ihr 
heimisches Recht und insbesondere die auf deutschem Ursprünge beruhende 
Bergbaufreiheit mit sich ins Ausland getragen haben. Allein es dünkt 
wenig wahrscheinlich, daß sich die englischen und französischen Barone 
und Bischöfe auf ihren Besitzungen den lästigen Bergbau zugewanderter 
Bergarbeiter deshalb hätten gefallen lassen, weil in deren Heimat die 
Bergbaufreiheit Sitte gewesen ist. Die Ansicht Achenbachs möchte 
aber vollends dadurch widerlegt werden, daß in England, schon im Jahre 
1 Gurlt S. 20. Klotzsch S. 28 ff. 
2 Aemilius Steinbeck, Geschichte des schlesischen Bergbaues S. 93. E. Zivier, 
Geschichte des Bergregals in Schlesien, 1898, S. 7 ff. 
3 Achenbach, Deutsches Bergrecht S. 39 a. a. O. 
4 Das Bergregal S. 12. 
0 Hirschfeld, Untersuchungen auf dem Gebiete der Römischen Verwaltungs 
geschichte I 85. 
ö S. oben S. 23. A. Dopsch II 173!.; auch in Lothringen hat seit der Römer 
zeit Bergbau bestanden. A. Dopsch II 176. 
' Französisches Bergrecht S. 28.
	        

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Statistical Manual. New York Real Estate Securities Exchange, 1930.
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