Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die drei Nationalökonomien

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Contents: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1823002579
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221686
Document type:
Monograph
Author:
Liefmann, Robert http://d-nb.info/gnd/118779931
Title:
Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dt. Wiss. Buchhandlung
Year of publication:
1930
Scope:
130 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2. Kapitel. Kapitalbildung und Löhne
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

196 
Man kann dies Verfahren, das ich Sinnerfassen nenne, auch be- 
zeichnen als Ableitung aus dem Grunde, bei dem der Grund selbst 
bekannt ist. 
Blicken wir hingegen auf das Ergebnis des Verstehens, so können 
wir dieses als Wesenserkenntnis bezeichnen. Denn wenn wir uns 
der Merkmale erinnern, die diese aufweist, so finden wir sie bei dem 
Wissen, das wir durch Verstehen gewinnen, sämtlich wieder. Das 
heißt: wir erfassen eine Erscheinung, die wir „verstehen“, in ihrer 
Gänze (soweit sie zu dem Sinnzusammenhang Beziehung hat), wir 
sehen ein, warum sie so und nicht anders sein muß und begreifen, 
warum sie immer so sein muß, solange sie an dem Sinne teil- 
nimmt, aus dem heraus wir sie „verstanden“ haben. 
Das Verstehen stillt also vollständig Fausts Sehnen: 
„Daß ich erkenne, was die Welt 
Im Innersten zusammenhält, 
Schau alle Wirkenskraft und Samen 
Und tu’ nicht mehr in Worten kramen . . .““ 
„Die Welt“, das ist freilich nur die Welt des Menschen, ‚,die kleine 
Narrenwelt“, die sich „gewöhnlich für ein Ganzes hält“. Und wollen 
wir nicht „in unserer Gottähnlichkeit bange‘“ werden, angesichts der 
Tiefe unserer Erkenntnis, die wir auf dem Wege des Verstehens ge- 
winnen, so brauchen wir uns nur darauf zu besinnen, daß ja hinter 
den „Erscheinungen“, die wir „verstehen“, — nichts ist, daß bei aller 
unserer Einsicht in Menschenschöpfungen „nichts dahinter ist‘. Hinter 
dem Duft einer Rose, hinter dem Gleitflug eines Vogels, hinter der 
Bildung eines Kristalls liegt eine Welt von Wundern, die unserem 
erkennenden Verstande ein ewiges Geheimnis bleibt; hinter einer 
Flasche Parfüm, hinter einem Luftschiffe, hinter einem Industrie- 
konzern steckt tatsächlich — nichts. 
Die letzten Betrachtungen haben uns schon an eine Frage heran- 
geführt, die sich uns aufdrängt, wenn wir die Wirkung des Ver- 
stehens uns vor Augen führen, an die Frage: Wie erklärt sich die 
unermeßliche Überlegenheit dieser Erkenntnisart gegenüber 
allem Naturerkennen? Würde ich nicht fürchten, des Zynismus ge- 
ziehen zu werden, so würde ich auf diese Frage antworten: die 
scheinbar so tief dringende Erkenntnis durch Verstehen beruht auf
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.