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Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute

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Bibliographic data

fullscreen: Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute

Monograph

Identifikator:
1823002579
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221686
Document type:
Monograph
Author:
Liefmann, Robert http://d-nb.info/gnd/118779931
Title:
Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dt. Wiss. Buchhandlung
Year of publication:
1930
Scope:
130 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
4. Kapitel. Die Kapitalbildung in der Unternehmung selbst
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Wesen und Formen des Kapitals
  • 2. Kapitel. Kapitalbildung und Löhne
  • 3. Kapitel. Falsche Kapitalbildung
  • 4. Kapitel. Die Kapitalbildung in der Unternehmung selbst
  • 5. Kapitel. Kapitalbildung und Börsenspekulation
  • 6. Kapitel. Die Arten der Beschaffung und Verwendung von Auslandskapital
  • 7. Kapitel. Die Gefahren des Auslandskapitals
  • 8. Kapitel. Kriegstribute und Kapitalrückzahlungen
  • Zusammenfassung und Schlußfolgerungen

Full text

I. Der Zins als Regulator der Kapitalbildung. 53 
pitalbildung zur Verfügung stehenden Beträge werden 
verkleinert, es muß ein Höherer Zinsfuß bewilligt 
werden, um sie herauszubekommen, und so schreibt sich 
der heutige hohe Zinsfuß neben den Geldansprüchen 
der öffentlichen Körperschaften auch zu einem Teil von 
dem großen Umfang der Selbstfinanzierung her. Die- 
jenigen, die nicht auf diesem Wege sich das nötige Ka- 
pital beschaffen können — das sind vor allem kleinere 
und mittlere Unternehmungen —, können also nur den 
verkleinerten offenen Kreditmarkt in Anspruch nehmen, 
Und da gerade hier oft nicht sehr scharf gerechnet wird, 
werden manche durch den hohen Zinsfuß erdrückt. Diese 
Zusammenhänge gelten für die Beschaffung von stehen- 
dem und umlaufendem Kapital in gleicher Weise, 
Man muß sich aber auch hier vor angeblich exakten 
Formulierungen hüten. Ebensowenig, wie wenn die 
Löhne steigen, Zinsen und Renten fallen müssen, eben- 
sowenig läßt das Verhältnis von Sachkapitalbildung und 
Konsum einen allgemeinen Rückschluß auf die Preis- 
bildung zu. Wenn wenig Sachkapital gebildet wird, 
steigen viele Preise, zum Beispiel die Wohnungsmieten 
und aller Güter, die knapp werden. Andere Preise aber 
werden sinken, weil bei größerer Nachfrage die Pro- 
duktionsmittel besser ausgenutzt werden können und 
weil die geringere Beschäftigung der Arbeiter die Nach- 
frage nach manchen Genußgüfern verringert. Wird viel 
Sachkapital gebildet, so steigen viele Preise und Löhne 
wegen verstärkter Nachfrage. Ändere fallen wegen ver- 
stärkter Konkurrenz. E 
Wir betonten aber schon (Kapitel III), daß, wenn 
heute der Zinsfuß so außerordentflich hoch ist, dies kein 
Beweis für die besonders große Rentabilität der Unter- 
nehmungen ist, die ihn bezahlen. Er kann eben nur für 
eine verhältnismäßig geringe Quote des Leihkapitals im 
Vergleich mit dem eigenen Unternehmungskapital be- 
zahlt werden. Wohl aber kann man sagen, daß der Ka- 
pitalmangel und sein Sympfom, der hohe Zinsfuß,
	        

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Lenin on Organization. Daily Worker Pub. Co, 1926.
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