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Finanzen und Steuern im In- und Ausland

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzen und Steuern im In- und Ausland

Monograph

Identifikator:
1823190766
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220010
Document type:
Monograph
Title:
Finanzen und Steuern im In- und Ausland
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hobbing
Year of publication:
1930
Scope:
896 S
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Hauptteil. Deutsche Finanz- und Steuerstatistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzen und Steuern im In- und Ausland
  • Title page
  • Contents
  • Erster Hauptteil. Deutsche Finanz- und Steuerstatistik
  • Zweiter Hauptteil. Statistik ausländischer Finanzen und Steuern. Unterlagen zum internationalen Vergleich
  • Index

Full text

— 206 -— 
b. Die Erträge der Länder*) aus dem Erwerbsvermögen 
Die Erträge der Länder aus ihren Betrieben werden durch ihren gegenüber der 
Vorkriegszeit außerordentlich starken Rückgang gekennzeichnet. Sie betrugen — bei 
Zusammenfassung und gegenseitiger Aufrechnung sämtlicher Überschnß- und Zuschuß- 
SER a Rechnungsjahr 1913/14 469,3 Mill. 4 
1925/26 142,5 Mill. AM 
„926/27 Ba “ 
” » 1927/28 .......... 175,6 ” 
Wie beim Reich ist auch bei den Ländern erst durch Zerlegung der zusammengefaßten 
Beträge in Überschüsse und Zuschüsse regelmäßiger und außergewöhnlicher Art sowie 
lurch ihre Aufteilung auf die einzelnen Betriebsarten näherer Einblick zu gewinnen. 
Die regelmäßigen Erträge der Länder aus ihren Betrieben belaufen sich auf (in Mill. X 
der AM): 
Ca“ 
darunter 
Rechnungsjahr 
ins- 
yesamt 
and- und En 
forstwirt- Zn 
chaftliche | BERG 
3etriebe Hütten 
Staats- 
eisen- 
balınen 
Post!) 
Elek- 
rizitäts- 
werke 
Banken 
Lotterie 
X} 
WD13/14...... 
1913/14 (ohne 
Eisenb. u. Post) 
1925/26 20.000000 
1926/27 0.000000. 
LS 
506.8 
178 1 
257,8) 
68,5 130,5 
‚36,3 89,6 
195,1 138.4 | 
4 
80 
12.9 
244.6 
„1 
7.4 | 19.8 
6,0 16,1 
7,2 19,1 
6.7 24.9 
1) Nach Abzug der Ausgleichungsbeträge von Bayern und Württemberg an das Reich für den Überschuß der Reichs-Post- 
und Telegraphenverwaltung. 
In der Vorkriegszeit wurden die betriebswirtschaftlichen Einnahmen der Länder — 
lie Länder als Gesamtheit betrachtet!) — entscheidend beieinflußt durch die Über- 
3chüsse der Staatseisenbahnverwaltungen. Annähernd die Hälfte der regelmäßigen 
Betriebsüberschüsse des Rechnungsjahres 1913/14 gingen auf diese Einnahmequelle zu- 
ück. Aus dieser Tatsache erklärt sich, daß durch den im Jahre 1920 vollzogenen Über- 
zang der Staateisenbahnen auf das Reich die Gestaltung der Einnahmen der Länder aus 
‚.hren Betrieben grundlegend verändert wurde (vgl. Anm. 1). Nicht nur, daß sie in der 
Gesamthöhe bedeutend zurückgegangen sind, auch in der Zusammensetzung haben sie 
sich stark umgeschichtet. Die weitaus erste Stelle nehmen jetzt mit einem Anteil von nahezu 
drei Vierteln der Gesamterträge die Einnahmen aus den land- und forstwirtschaftlichen 
Betrieben ein, die in der Vorkriegszeit nur etwa ein Drittel ausmachten. In ihrer abso- 
luten Höhe sind diese Einnahmen jedoch beträchtlich gesunken, was in der Hauptsache 
auf das Land Preußen zurückgeht, dessen Domänen- und Forstbesitz durch die Gebiets- 
abtretungen im Osten besonders betroffen wurde. Der erhebliche Einnahmerückgang im 
Rechnungsjahr 1926/27 ist eine Folge der niedrigen Holzpreise dieses Jahres und der 
antsprechend zurückgegangenen Überschüsse der Staatsforstverwaltungen. Von den 
ibrigen Betriebsarten weisen die Bergwerke — hauptsächlich infolge des Verlustes der 
lem preußischen Staate gehörigen Saargruben — in ihren regelmäßigen Erträgen gegen- 
über der Vorkriegszeit gleichfalls eine starke Minderung auf, doch zeigt die Entwicklung 
.n den Rechnungsjahren 1925/26 bis 1927/28 eine fortgesetzte Steigerung der Über- 
schüsse. Das gleiche gilt für die Lotterieeinnahmen, die im Rechnungsjahr 1927/28 den 
antsprechenden Betrag des Vorkriegsjahres 1913/14 überschritten haben. Die Einnahmen 
ler Länder aus den Staatsbanken halten sich in den hier dargestellten Rechnunegsjahren 
+} Der nachstehende Abschnitt bezieht sich nur auf die Länder ohne die Hansestädte. Die Hansestädte nehmen wegen 
ihrer Vereinigung von staatlicher und gemeindlicher Finanzwirtschaft eine Sonderstellung ein, insbesondere tragen ihre 
betriebswirtsehaftlichen Einnahmen ausgesprochen gemeindlichen Charakter. — 1) Bei einer Zerlegung der Betriebsüber” 
schüsse auf die einzelnen Länder ergibt sich für viele Länder ein wesentlich anderes Bild als für die Gesamtheit. Nur 2eht 
jer Länder — wenn auch die größten — verfügten vor dem Kriege über eigene Staatseisenbahnen. Von diesen waren bei 
zwei Ländern (Württemberg und Baden) im Reechnungsjahr 1913/14 in der laufenden Betriebsführung Fehlbeträge zu Ver“ 
zeichnen. In zwei weiteren Ländern (Bayern und Mecklenburg-Schwerin) spielten die Eisenbahnüberschüsse lediglich eine untet” 
zeordnete Rolle, sie betrugen etwa 10—15 vH der laufenden Erträge der Betriebe. Nurin Preußen, Sachsen, Hessen und Olden 
Are stellten sie mit ‚einem Anteilsbetrag von etwa 50—60 vH den Hauptteil der receimäßigen Retrichenhorenhiiasp dal.
	        

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Foreign Trade Zones (or Free Ports). United States Government Printing Off., 1929.
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