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Finanzen und Steuern im In- und Ausland

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzen und Steuern im In- und Ausland

Monograph

Identifikator:
1823190766
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220010
Document type:
Monograph
Title:
Finanzen und Steuern im In- und Ausland
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hobbing
Year of publication:
1930
Scope:
896 S
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Hauptteil. Deutsche Finanz- und Steuerstatistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzen und Steuern im In- und Ausland
  • Title page
  • Contents
  • Erster Hauptteil. Deutsche Finanz- und Steuerstatistik
  • Zweiter Hauptteil. Statistik ausländischer Finanzen und Steuern. Unterlagen zum internationalen Vergleich
  • Index

Full text

= 3] — 
Die Betriebsüberschüsse der Gemeinden entfallen zu 45,9 vH auf die Großstädte mit 
über 100 000 Einwohnern; der zweitgrößte Anteil (16,2 vH) entfällt auf die Gemeinden 
is zu 2000 Einwohnern. Der Anteil jeder der übrigen Gemeindegrößenklassen an den 
Überschüssen liegt unter 10vH. Auch je Kopf der Bevölkerung der beteiligten Ge- 
meinden sind die Überschüsse in den Großstädten am größten. Sie betragen dort 
17,30 AM, um dann in den unteren Größenklassen ziemlich gleichmäßig bis auf 
5,69 2.4 in der Größenklasse bis zu 2 000 Einwohnern zu sinken. Die Zuschüsse sind 
lagegen in den Großstädten verhältnismäßig am niedrigsten. Sie betragen dort nur 
1,01 AM je Kopf der Bevölkerung, während die Zuschußbeträge je Kopf der Bevölke- 
"ung der beteiligten Gemeinden in den übrigen Größenklassen sämtlich über 2 AM be- 
;ragen, 
Die Betriebsüberschüsse und -zuschüsse der Gemeinden nach Ländern 1927/28 
LS Zuschüsse 
Länder 
in ‘in vH der 
iD, SC | Übsrchuse, 
insgesamt 
je Kopf 
der Be- 
völke- 
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Mill. AM 
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Zuschüsse 
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ABM 
Ar 
’reußen (einschl. Waldeck) 
N 
Sachsen ........0....00. 
Württemberg .......... 
Baden... een 
Ma 
TOsseN een 
Übrige Länder ........ 
Deutsches Reich, | 
(ohne Hansestädte) 
366,8 
54,9 
14,7 
27,6 
34,0 
4,0 
8,9 
«4£5 
585.4 
62,7 | 
11,1 
7,6 | 
47 
SR 
11,02 
9,27 
9,51 
10,94 
5,00 
2,02 
4,42 
ar 
10,73 | 
62,4 11,7 2,05 
11,4 12,2 1,81 
7,6 11,7 1,53 
5,5 13,8 2,10 
56 11,4 2,77 
15 7,5 1,43 
27 9,9 | 2,66 
33 | 15,6 2,09 
69,0 | 100 ' 11,8 | 2,00 
1) der beteiligten Gemeinden. 
Die Betriebsüberschüsse und -zuschüsse der Gemeinden sind ziemlich gleichmäßig auf 
lie einzelnen Länder verteilt. Der größte Teil der Überschüsse und Zuschüsse entfällt 
üaturgemäß auf das größte Land Preußen, das mit 62,7 vH an den Überschüssen und 
02,4 vH an den Zuschüssen beteiligt ist. Je Kopf der Bevölkerung der beteiligten Ge- 
MNeinden sind die Überschüsse in Baden mit 15.7.4 und in Hessen mit 14,42 AM am 
höchsten. An dritter Stelle steht Preußen mit einem Überschußbetrag von 11,02 AM je 
Kopf der Bevölkerung, Die beiden Länder Baden und Hessen weisen gleichzeitig auch die 
löchsten Zuschußbeträge je Kopf der Bevölkerung auf. Er beträgt in Baden 2,77 AM, 
Während er in Thüringen mit 1,43 AM am niedrigsten ist. Innerhalb Preußens sind die 
Überschüsse in der Provinz Hessen-Nassau mit 17,80 ‚2X und in der Rheinprovinz mit 
4.48 RM je Kopf der Bevölkerung der beteiligten Gemeinden am höchsten. 
Die Hauptertragsquelle der Gemeinden und Gemeindeverbände bilden die Ver- 
“°Tgungsbetriebe. Auf sie entfallen sowohl in den Gemeinden wie auch in den 
“meindeverbänden rund zwei Drittel der Überschüsse insgesamt. Unter den Versor- 
SUNgsbetrieben nehmen wiederum die Elektrizitätsw erke eine Vorrangstellung 
"° den Gas-und Wasserwerken ein. Der Anteil der Elektrizitätswerke an 
den Überschüssen der Gemeinden ist nämlich mit 35,4 vH höher als derjenige der 
"88- und Wasserwerke zusammen, der nur 31,6 vH beträgt. Von diesen 31,6 vH 
“Ntfallen 21,0 vH auf die Gaswerke und 10,6 vH auf die Wasserwerke. Bei den Ge- 
Meindeverbänden werden die Überschüsse der Versorgungsbetriebe fast ausschließlich von 
ee Elektrizitätswerken aufgebracht, denn der Anteil der Gas- und Wasserwerke an’den 
(Perschüssen beträgt bei den Kreis- und Provinzialverbänden nur 2,6 bzw. 4,1 vH. 
‚ANerhalb der einzelnen Gemeindegrößenklassen ist der auf die Versorgungsbetriebe ent- 
“ällende Anteil an den Gesamtüberschüssen sehr verschieden. Am größten ist er mit
	        

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Finanzen Und Steuern Im in- Und Ausland. Hobbing, 1930.
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