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Probleme der Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Probleme der Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1823190766
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220010
Document type:
Monograph
Title:
Finanzen und Steuern im In- und Ausland
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hobbing
Year of publication:
1930
Scope:
896 S
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Hauptteil. Deutsche Finanz- und Steuerstatistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Probleme der Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Das kurze Leben einer viel genannten Theorie über die Lehre vom Ureigentum
  • II. Die Haupttatsachen der älteren deutschen Agrargeschichte
  • III. Die Fürsorge des Staates für die Landwirtschaft einer Errungenschaft der Neuzeit
  • IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
  • V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter
  • VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelalter
  • VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus
  • VIII. Der Untergang der mittelalterlichen Stadtwirtschaft (über den Begriff der Territorialwirtschaft)
  • IX. Die älteste deutsche Steuer
  • Autorenregister
  • Sachregister

Full text

52 I. Die Haupttatsachen der älteren deutschen Agrargeschichte. 
fachen alten staatlichen Rechte beschränkt. Der private Herr 
ferner kann Grundherr oder Leibherr sein. 
Um zunächst bei diesem Gegensatz zu bleiben, so ist der Herr 
der Unfreien in .der Urzeit vollkommener Herr über ihre Person 
wie über ihren gesamten Besit. In späterer Zeit, seit etwa der 
Karolingerzeit, finden wir nicht nur die schon erwähnte Be- 
schränkung der Rechte des Herrn, die Ausbildung eigener Rechte 
des Unfreien, sondern insbesondere auch eine Spaltung der 
herrschaftlichen Rechte in dem Sinn, daß ein Teil der Herren 
über die Unfreien durch die Vermittlung dargeliehenen Grund 
und Bodens gebietet, ein anderer direkt über ihre Person. Es 
treten uns die Unterschiede des Grundherrn und des Leib- 
herrn und, im Anschluß daran, die der dinglich und der persön- 
lich unfreien Leute entgegen. Wir bezeichnen jene als die 
Hörigen, diese als die Leibeigenen. Die Bezeichnung leibeigen 
(bie den mittelalterlichen Quellen vertraut ist) darf nicht die 
Vorstellung erwecken, als ob es sich hier um eine besonders 
harte Unfreiheit handle. Das Wort deutet vielmehr nur den 
Rechtsgrund der Unfreiheit an: der Leibeigene ist kraft seines 
Leibes, seiner Person unfrei, im Gegensatz zum Hörigen, dessen 
Unfreiheit in dem dargeliehenen Grundstück seinen Rechtsgrund 
hat. Wir sind geneigt uns vorzustellen, daß diese beiden Formen 
der Herrschaft über Unfreie Abspaltungen der ursprünglichen 
vollkommenen Herrschaft sind. Indessen haben wir uns zu er- 
innern, daß inzwischen in Abhängigkeit von Herren Personen von 
Haus aus freien Standes getreten waren, die sich wohl manche 
Rechte vorbehielten und auch auf die Lage der Unfreien über- 
haupt mit ihrem Eintritt in den Kreis der abhängigen Leute 
einwirkten. 
Bei den Landesherren finden wir, wie bemerkt, erst seit 
dem 12. Jahrhundert die Neigung, aus der Gerichtsherrschaft 
wirtschaftliche Forderungen zu folgern. Vorher ist der, der 
der staatlichen Gerichtsherrschaft, seis der des Königs, des 
Grafen oder des Vogts, untersteht, als solcher der schlechthin 
freie Mann. Seit dem 12. Jahrhundert vollzieht sich einstweilen 
auch noch keine allgemeine Umwälzung. Ja, man darf sagen,
	        

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Probleme Der Wirtschaftsgeschichte. Mohr, 1926.
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