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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 2)

Monograph

Identifikator:
1823190766
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220010
Document type:
Monograph
Title:
Finanzen und Steuern im In- und Ausland
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hobbing
Year of publication:
1930
Scope:
896 S
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Hauptteil. Deutsche Finanz- und Steuerstatistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 2)
  • Title page
  • Contents
  • Fünfzehntes Buch. Drittes Kapitel. Kirchliches und politisches Reifen des Protestantismus
  • Viertes Kapitel. Kämpfe der Protestanten und der revolutionären Fürsten gegen den katholisch-absolutistischen Kaiser; Augsburger Reichstag und Religionsfriede des Jahres 1555
  • Sechzehntes Buch. Erstes Kapitel.Die naturalwirtschaftliche Reaktion, das Reich und die Territorien in der zweiten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts
  • Zweites Kapitel. Niederländischer Aufstand; Gründung der nord-niederländischen Republik
  • Drittes Kapitel. Protestantismus und Gegenreformation im Reiche bis zur Sprengung des Reichstages im Jahre 1608
  • Viertes Kapitel. Union und Liga. dreißigjähriger Krieg, westfälischer Friede

Full text

Niederländischer Aufstand; Gründung der nordniederl. Republik. 555 
und mehr als 200 Städte. Wie hätte ein Bischof seinen 
Pflichten bei solcher Ausdehnung seines Sprengels eingehend 
genügen können! Zudem griffen eine Fülle fremder Bistümer 
in das Land ein, so die vier westfälischen Bistümer, Köln, 
Trier, Lüttich, Rheims, Cambray, Verdun, Metz und das ehe— 
malige Bistum Thérouanne: in der Provinz Luxemburg allein 
vollzogen die Hirten von sechs fremden Diöceesen geistliche 
Handlungen. Aber die Durchführung des alten Planes, wie 
sie jetzt, aufs heimlichste von Philipp vorbereitet, zu Tage 
trat, erregte gleichwohl einen Sturm der Entrüstung. Statt 
dreier Bistümer erhielt man achtzehn, darunter drei Erzbistümer 
zu Mecheln, Cambray und Utrecht! Das war des Guten zu 
viel; und deutlich schaute aus der Umstrickung des Landes 
mit einem so ausgedehnten geistlichen Apparat der Plan her— 
vor, die kirchliche Aufsicht bis zu dem Grade intensiv zu ge— 
stalten, daß für die verhaßte Ketzerei keinerlei Schlupfwinkel 
mehr übrig bleibe. Sollten doch in jedem neuen Kathedral— 
kapitel zwei unter den angeordneten neuen Domherren aus⸗ 
drücklich als Inquisitoren thätig sein. 
So wuchs die religiöse Erregung im Lande von Tag zu 
Tag, vor allem in den unteren und mittleren Schichten — in 
denselben Kreisen, die durch die neuen Geldbedürfnisse der 
Regierung finanziell getroffen wurden; der revolutionäre Reson— 
nanzboden für jede kühne That der führenden Schichten war 
gebildet. 
Und schon hatten sich im hohen Adel des Landes Männer 
gefunden, die für sich und das Land eintraten. 
Als Philipp die Niederlande verließ, stellte er sie unter 
die Statthalterschaft Margaretens von Parma, seiner Halb— 
schwester. Margaretha war nicht ohne Geist, dazu besaß sie 
die habsburgische Entschlußzähigkeit; in schweren Zeiten stand 
sie ihren Mann, nicht umsonst trug ihre Oberlippe starke 
Spuren eines Bärtchens. Margareten zur Seite traten nun 
die drei von Karl V. begründeten Kollegien der Centralver— 
waltung, vor allem der Staatsrat und der Geheime Rat. 
Verbunden wurden diese beiden durch die gemeinsame Präsident—
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1895.
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