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Finanzen und Steuern im In- und Ausland

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzen und Steuern im In- und Ausland

Monograph

Identifikator:
1823190766
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220010
Document type:
Monograph
Title:
Finanzen und Steuern im In- und Ausland
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hobbing
Year of publication:
1930
Scope:
896 S
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Hauptteil. Deutsche Finanz- und Steuerstatistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzen und Steuern im In- und Ausland
  • Title page
  • Contents
  • Erster Hauptteil. Deutsche Finanz- und Steuerstatistik
  • Zweiter Hauptteil. Statistik ausländischer Finanzen und Steuern. Unterlagen zum internationalen Vergleich
  • Index

Full text

— 441 — 
b. Alkoholische Getränke 
Die zweite Stelle unter den Verbrauchsabgaben haben die Einnahmen von den 
ılkoholischen Getränken inne. Die Reichseinnahmen, die aus dem Verbrauch 
von Bier, Branntwein, Wein und Schaumwein geschöpft wurden, stiegen von 
526,6 Mill. AM in 1926 auf 686,8 Mill. AM in 1927 und weiter auf 754,5 Mill. AM in 
1928, Auf den Kopf der Bevölkerung entfielen 1926 8,36 AM, 1927 10,84 AM und 
1928 11,83 AM an Reichseinnahmen aus dem Genuß von Alkohol. Diese Gesamtbeträge 
verteilten sich auf die abgabepflichtigen Erzeugnisse und auf die verschiedenen Einnahme- 
Juellen wie folgt: 
Öezeichnung der Einnahmen?!) 
Rechnungsjahr 
1926 
je Kopf 
1 000 AM | der Bevöl-ı 
kerung 
AM 
Rechnungsjahr | 
19927 
Je Kopf 
1000 ZA ' der Bevöl- 
kerung 
AM 
Rechnungsjahr 
1928 
je Kopf 
1000 AM | der Bevöl- 
kerung 
RM 
. 
diersteuer....... . 
BierZOlla.0rer ee 
Yinnahme aus dem Branntwein- 
MONOPOL ......0..00000000400404 227227 3,61 
3ranntweinzoll ........0..000000 4275 2,07 
Weinsteuer..........0.0..000000 7782 2,28 
Schaumweinsteuer .............. 6.303 210 
Weinzoll.......0..000000000044440 | 27065 0,43 
Schaumweinzoll. ... ee 633 0,01 
Zusammen .... | 526 643 | 8,36 | 
360 221 
372 
5,69 
0,06 
261 028 4,12 
5263 ‚0,08 
814 0,01 
15771 0,25 
39184 | 0,62 
758 ! 0,01 
686771 | 10.84 
396 895 
3.927 
6,23 
0,06 
4,66 
0,09 
15 181 | 0,24 
34641 | 0,54 
817 * 0,01 
"6A A450 | 11.83 
*) Die Steuerbeträge sind Isteinnahmen. Die Zollbeträge sind aus den Ergebnissen der Handelsstatistik berechnet. _ 
Bier 
In den Rechnungsjahren 1927 und 1928 waren die Bierabgaben mit über 50 vH 
* den Erträgen der Alkoholbesteuerung beteiligt. Die Isteinnahmen aus der Reichsbier- 
steuer übertrafen im Rechnungsjahr 1927 mit 360,2 Mill. A. das Vorjahrsergebnis 
(240,8 Mill. RM) um 49,6 vH. Diese besonders starke Zunahme erklärt sich durch die 
M letzten Rechnungsvierteljahr 1926 in Kraft getretene Erhöhung der Biersteuersätze 
m 33 vH und durch die weitere Steigerung des Verbrauchs; ferner muß berücksichtigt 
Verden, daß die Isteinnahmen des Rechnungsjahrs 1926 nur etwa 101/2 Monatsbeträge 
lärstellen, da infolge der am 1. Januar 1927 wirksam gewordenen Verlängerung der 
“älligkeitsfristen in den Monaten Januar und Februar 1927 nur geringe Einzahlungen 
3tleistef worden waren. Die weitere Vermehrung der Biersteuererträge um 10,2 vH auf 
396,9 Mill. AM in 1928 war durch die anhaltende Verbrauchssteigerung bedingt. 
, Die Voranschläge für die Biersteuer sind 1926 (235 Mill. ZA) um 2,5 vH und 1928 
370 Mill. RAM) um 7,3 vH durch die Isteinnahmen überflügelt worden, während 1927 
die Isteinnahmen hinter dem Voranschlag (362 Mill. Z.4) um 0,5 vH zurückblieben. 
ee Biererzeugung im deutschen Zollgebiet erreichte 1927 51,6 Mill. hl und 1928 
7 Mill. hl gegen 48,3 Mill. hl in 1926. Von diesen Mengen wurden in der Berichtszeit 
„ ’H versteuert, 2 vH steuerfrei als Haustrunk abgelassen und 1 vH steuerfrei ausge- 
Det, Die Biersteuer ist eine nach Biergattungen (Stammwürzegehalt) und.nach dem 
alang des Bierausstoßes der Brauereien gestaffelte Fertigfabrikatsteuer. Von den ver- 
Jg ten Mengen entfielen etwas mehr als 96 vH auf Vollbier, das seit dem 1. Januar 
bie 7 einen Stammwürzegehalt von 11 bis 14 vH besitzen muß, etwa 2%, vH auf Einfach- 
bier td. 1 vH auf Starkbier und der Rest auf Schankbier. Die Steuersätze für Inlands- 
de % betrugen seit dem 1. Januar 1927 je nach der Höhe des jährlichen Gesamtausstoßer 
1 g Brauereibetriebe für Vollbier 6,00 bis 8,15 AM je hl, für Einfachbier 3,00 bis 
075 2.4 ie hl. für Schankbier 4.50 bis 6.1195 .2.4 ie hl und für Starkbier 9.00 bis
	        

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Antike Wirtschaftsgeschichte. Teubner, 1909.
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