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Finanzen und Steuern im In- und Ausland

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzen und Steuern im In- und Ausland

Monograph

Identifikator:
1823190766
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220010
Document type:
Monograph
Title:
Finanzen und Steuern im In- und Ausland
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hobbing
Year of publication:
1930
Scope:
896 S
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Hauptteil. Deutsche Finanz- und Steuerstatistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika
  • Title page
  • Contents
  • I. Geographische Verhältnisse
  • II. Geschichtliche Verhältnisse
  • III. Ethnologische Verhältnisse
  • IV. Wirtschaftliche Entwicklung
  • V. Finanzwirtschaft
  • VI. Industrie
  • Schluß
  • Anlage. Darstellung einzelner Länder
  • Inhaltsverzeichnis: Darstellung einzelner Länder

Full text

Geschichtliche Verhältnisse. 
Wenn nun auch die amerikanischen Kolonien unge- 
heueren Gewinn abwarfen und Spanien unter Karl V. durch 
die wertvollen Lasten der Silberflotten das reichste Land 
Europas wurde, so steht doch das Ende dieses kolonialen 
Aufschwungs in grellem Gegensatz zu “dem glanzvollen An- 
fang und zwar infolge der falschen Kolonialpolitik des Mutter- 
Jandes. Sie betrachtete es als ihre Hauptaufgabe, neben der 
Einrichtung der Kolonien den Handel. aus diesen mit Europa 
zu regeln und zwar in der Weise, daß der besitzende Staat 
alle Vorrechte oder eigentlich das Handelsmonopol für sich 
haben wollte. Die merkantilistischen Auffassungen beherrsch- 
ten damals alle wirtschaftlichen Maßnahmen der Staaten, 
aber sie wurden in verschiedener Weise gehandhabt. Eng- 
land und Holland z. B. ließen sich gleichfalls hinreißen, 
durch Gewalt und Ausbeutung der Kolonien Reichtümer zu 
sammeln, aber sie versäumten dabei‘ die auf Hebung der 
Volkswirtschaft gerichtete und damit wieder die Kolonien 
befruchtende innere Arbeit nicht, die man bei den Seemächten 
der iberischen Halbinsel vermißt. Während die erstgenannten 
Kolonialmächte ihren neuen Besitz als Handels- und Absatz- 
gebiet ansahen, ihre Industrien für den Absatz in die Kolo- 
nien vermehrten und den Absatz dorthin monopolisierten, 
versäumten Spanien und Portugal solche auf Hebung des 
Wohlstandes im Mutterlande gerichtete Maßregeln der Kolo- 
nialpolitik. Für sie waren die amerikanischen Kolonien 
nichts als ein Gebiet, wo der Adel und die Kirche sich be- 
reichern, wo man eine Menge von Beamten anstellen konnte. 
Auf die ‚inneren Verhältnisse, wie z. B. dieı Hebung und Er- 
weiterung der Industrie der beiden Länder, blieb die Kolonial- 
politik ohne jeden fördernden Einfluß. Die Ausfuhr spani- 
scher Waren in die Kolonien wurde vielfach verboten, damit 
sie in Spanien selbst nicht zu teuer würden und So wurde 
der Bedarf an europäischen Waren für. das lateinische Amerika 
von anderen Ländern meist auf dem Wege des Schmuggels 
geliefert. Ebensowenig wurde in den Kolonien eine wirt- 
schaftliche Ausbeutung der Naturschätze versucht, sondern 
diese, wie z. B. Gummi und die kostbaren Hölzer, lediglich 
durch das Gegenteil von Kulturarbeit, nämlich den Raubbau 
gewonnen, der der Bevölkerung keine neuen Hilfsquellen 
eröffnet, sondern alte zerstört!). Selbstredend konnten die 
Kolonien unter einem solchen nur der Gewinnsucht ent- 
sprungenen System nicht gedeihen, und. so kam es, daß das 
1) Ratzel: Anthropogeographie II. S. 266. 
25
	        

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Encyklopädie Der Rechtswissenschaft. Duncker & Humblot [u.a.], 1904.
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