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Die Wasserversorgung in Bayern nach dem Stande vom 1. 1. 1928

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Bibliographic data

fullscreen: Die Wasserversorgung in Bayern nach dem Stande vom 1. 1. 1928

Monograph

Identifikator:
1823193919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220897
Document type:
Monograph
Title:
Die Wasserversorgung in Bayern nach dem Stande vom 1. 1. 1928
Place of publication:
München
Publisher:
Lindauer
Year of publication:
1930
Scope:
206 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Abschnitt. Grundlagen und Entwicklung der Wasserversorgung in Bayern
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Wasserversorgung in Bayern nach dem Stande vom 1. 1. 1928
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Abschnitt. Grundlagen und Entwicklung der Wasserversorgung in Bayern
  • II. Abschnitt. Stand der Wasserversorgung in Bayern am 1. Januar 1928

Full text

der unteren Schwarzjuraschichten so stark gipshaltig, daß es für Wasserversorgungszwecke 
unbrauchbar ist. Dort, wo der Arieten- und Angulatensandstein weniger mächtig oder der 
Zipsgehalt ausgelaugt ist, besitzt das Wasser genügende Weichheit. 
Schloß Giech 
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Dr. L. Reuter 
Abb. 14. Geologisches Profil durch das Jura -Vorland in der Bamberger Gegend. 
Längen 1:50000; 5 fach überhöht. . 
(1 = Diluvialer Schutt, 2 bis 5 = Weißjura-Schichten, 6 = Ornaten-Ton.) 
Das Profil zeigt im Untergrunde zunächst noch die oberen Keuper-Schichten 
"Roter Keuper-Letten und Rät-Sandstein). Darüber liegen die etwa 150 m 
mächtigen tonigen Schiefer des Schwarzen und Braunen Juras (Jura-Vorland), auf 
Jlenen hie und da noch isolierte Juraberge als Reste der abgetragenen Weißjura- 
Platte liegen; im vorliegenden Fall der Schloßberg von Giech. Diese tonigen 
Schichten sind nahezu wasserleer, über ihnen liegen häufig bedeutende Quellgebiete. 
Der über den Kalksandsteinen folgende Schichtenkomplex des Schwarzen Juras be- 
steht in der Hauptsache aus tonigen mergeligen Schiefern, die schwer durchlässig 
sind. Doch kommen dazwischen nicht selten auch dünne Kalk-, Sand- und Tonsteinbänk- 
chen vor, die genügend Wasser führen, um Brunnenversorgung einzelner Anwesen zu 
armöglichen. 
Auch die unterste Schicht des Braunen Juras, der Opalinuston, ist ziemlich wasserleer 
Dann aber folgt ein bedeutender Quellhorizont an der oberen Grenze des Jura- 
vorlandes, wo sich über dem Opalinuston der Eisensandstein erhebt, der in der Regel 
den ersten Steilanstieg am Rande der Juraberge bildet. Die Mächtigkeit seiner feinkörnigen 
und wasserdurchlässigen Sandbänke beträgt in den westlichen Teilen des Juras etwa 50 m, 
schwillt aber gegen Osten zu immer mehr an und erreicht am Ostrande in der Gegend 
von Pegnitz und Auerbach nahezu 100m. Dem KEisensandstein entspringen zahlreiche, 
beständige und vielfach auch ergiebige Quellen mit gutem brauchbarem Wasser. Zumeist 
treten diese Quellen über der wassertragenden Schicht des Opalinustons zutage, einige auch 
aus zerklüfteten höheren Felslagen. Im nördlichsten Teile des Frankenjuras ergeben sich 
noch einige wichtige Quellgebiete dadurch, daß dort auch durch die mittleren Lagen des 
Kisensandsteins einige undurchlässige Tonschichten ziehen. 
Die tonigen Lagen des Braunen Juras, welche den Eisensandstein bedecken, bestehen 
in ihrem oberen Teil aus dem sog. Ornatenton. Darüber erheben sich die mächtigen 
Kalk- und Dolomitmassen des Weißen Juras. Die von ihnen überdeckte Landfläche 
bildet das eigentliche Juragebiet. 
Die tieferen Lagen des Weißen Juras, unterer grauer Mergelkalk, 
Werkkalk, oberer grauer Mergelkalk und Schwammkalk, sind regelmäßig ge- 
schichtet. Der darauffolgende Frankendolomit dagegen besteht aus unregelmäßig 
zerklüfteten Felsmassen. Das gleiche gilt vom Kelheimer Marmorkalk, der sich 
im südöstlichen Teile des Frankenjuras als mächtige Felsenschicht zwischen Dolomit und 
Plattenkalk einschiebt. Im südwestlichen Teile folgt letzterer unmittelbar über dem Dolomit.
	        

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Die Wasserversorgung in Bayern Nach Dem Stande Vom 1. 1. 1928. Lindauer, 1930.
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