Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Probleme der Wirtschaftsgeschichte

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Probleme der Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1823562132
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217461
Document type:
Monograph
Author:
Sander, Fritz http://d-nb.info/gnd/140473750
Title:
Allgemeine Gesellschaftslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
XVI, 572 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Grundwissenschaft und Gesellschaftswissenschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Probleme der Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Das kurze Leben einer viel genannten Theorie über die Lehre vom Ureigentum
  • II. Die Haupttatsachen der älteren deutschen Agrargeschichte
  • III. Die Fürsorge des Staates für die Landwirtschaft einer Errungenschaft der Neuzeit
  • IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
  • V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter
  • VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelalter
  • VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus
  • VIII. Der Untergang der mittelalterlichen Stadtwirtschaft (über den Begriff der Territorialwirtschaft)
  • IX. Die älteste deutsche Steuer
  • Autorenregister
  • Sachregister

Full text

VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelaltee. 397 
alter widmen. Im einzelnen haben wir schon mehrmals die 
(Gründe dieser Erscheinung erörtert. Es werden zwei große 
Kategorien zu unterscheiden sein. Einmal kommen der verhält 
nismäßig geringe Kapitalvorrat und die schwierigen Verkehrs- 
verhältnisse in betracht. Neben der allgemeinen Bedeutung des 
größern oder geringern Kavitals hat man mit Recht auf den Um- 
stand aufmerksam gemacht, daß „das Engrosgeschäft zur sofor- 
tigen Investierung sehr erheblicher Kapitalien zwingt, während 
das Detailgeschäft diese Ansprüche in der Regel nicht stellt!). 
Wie die Vereinigung von Groß- und Kleinhandel in einer Person 
durch die Verkehrsverhältnisse der Zeit nahegelegt wurde, dar- 
auf weist die besondere Tatsache hin, daß das Stocken der Schiff- 
fahrt im Winter es für den Kaufmann vorteilhaft machte, im 
Sommer dem Großhandel auf den interloktalen Märkten, im 
Winter dem Kleinhandel in der Heimatstadt sich intensiver zu 
widmen?). Hierbei begegnet uns als Ursache das Transport 
problem und somit die Technik. Sodann war die städtische Sozial 
und Wirtschaftspolitik der Ausbildung eines Großkaufmanns- 
standes feindlich: die Abschließung der Städte gegeneinander, 
die Beherrschung des platten Landes durch die Bürgerschaften®), 
das Gästerecht, die ganze Zunftverfassung. Wenn wir daher das 
Fehlen eines Großhändlerstandes im Mittelalter allseitig und bis 
zu seinem letzten Grund zu erklären versuchen wollten, müßten 
wir auch auf den Ursprung des Gästerechtes und des Zunftwessens 
eingehen. Übrigens lassen sich jene beiden Kategorien nicht 
scharf trennen: die Verkehrsschwierigkeiten waren nicht bloß 
äußerlicher Natur, sondern großenteils durch die sstädtische Poli- 
tik ~ man denke an das Stapelrecht + geschaffen. 
1) F. Gerlich, Gejch. und Theorie des Kapitalismus S. 293. 
Gerlich S. 290 ff. macht übrigens mit Recht geltend, daß bei gewissen 
Branchen die Vereinigung von Groß- und Kleinhandel in der Natur 
der Dinge liegt und darum auch heute noch begegnet. Zum Teil 
kehrt sie ganz neuerdings wieder. 
?) Gerlich, S. 294. Sieveking, Grundriß der Sozialökonomik V, 
1, S. 16. Vgl. hierzu übrigens Vogel, Seeschiffahrt I, S. 508 ff. 
3) Darauf beruht die städtische Getreidehandelsvolitik!
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Iceland 1930. Ríkisprentsmiđjan Gutenberg, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.