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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1824422792
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217476
Document type:
Monograph
Title:
Study week on the econometric approach to development planning
Place of publication:
Amsterdam [u.a.]
Publisher:
North-Holland Publ. Co. [u.a.]
Year of publication:
1965
Scope:
XLVII, 1259 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
The economic framework of regional planning / Jan Tinbergen, Nederlandsche Economische Hoogeschool Rotterdam - Nederland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
    Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

10 
den Ackerbau unentbehrlich sind. Daher sind auch solche technische 
Nebengewerfce wie Rübenzuckerproduktion, Branntweinbrennerei und Bier 
brauerei in sehr geringem Masse entwickelt. Von diesen Gewerbe 
zweigen ist die Rübenzuckerproduktion am bedeutendsten vorgeschritten. 
Die Fläche der für die Rübenzuckerfabrikation benutzten Plantagen 
betrug in ganz Neurussland etwa 4000 Dess. In Bezug auf dieses Ge 
werbe wie auch auf Branntweinbrennerei und Bierbrauerei spielen die 
neurussischen Gouvernements für Russland eine ganz unbedeutende Rolle. 
Von anderen Gewerben, die mit der Landwirtschaft eng verbunden 
sind, sei hier die Tabakproduktion erwähnt. Die Krim, der südliche 
und südöstliche Teil des Gouvernements Ekaterinoslaw bilden den Haupt 
sitz der Tabakproduktion. Es sind viele Flächen mit Tabakplantagen 
vorhanden. Unter günstigen klimatischen. Bedingungen entwickelt sich 
die Tabakproduktion in bedeutendem Masse. Es betrug die Fläche der 
Tabakkultur im Jahre 1894 16 109 Dess., die Menge des hergestellten 
Tabaks 1220 877 Pud, die Zahl der Fabriken 56 und die Zahl der 
Arbeiter 5781. In den erwähnten Gouvernements spielt die Tabak 
produktion eine bedeutende Rolle. Die Grundbesitzer bebauen immer 
grössere Flächen mit Tabakkulturen, die einheimische ländliche Bevölke 
rung, in mehreren Gegenden auch die Wanderarbeiter, finden auf den 
Tabakpflanzungen ihre Beschäftigung. Die Arbeitslöhne stehen sehr 
niedrig und die Arbeitsverhältnisse sind fast unerträglich. Es kommen sehr 
oft viele Streitigkeiten zwischen den Plantagenbesitzern und den Arbeitern 
vor. Auf den Plantagen wird eine grosse Menge von Frauen und 
Kindern beschäftigt, die sehr schlecht behandelt werden. Den Haupt 
bestandteil dieser Arbeiter bilden die Tataren, die weniger bezahlt und 
schlechter behandelt werden, als die russischen Arbeiter. Durch die 
niedrigen Arbeitslöhne der tatarischen Arbeiter werden auch die Lohn 
sätze für alie übrigen Arbeiter heruntergedrückt und somit verschlimmern 
sich in den Kreisen mit Tabakskultur auch die Arbeitsbedingungen in 
der Landwirtschaft. 
Im Gegensatz zu den landwirtschaftlichen technischen Neben 
gewerben ist die städtische Industrie bedeutend entwickelt. An erster 
Stelle steht hier der Bergbau. Auf diesem Gebiet kennen die neurussi 
schen Gouvernements noch keine Konkurrenten in Russland. Dank der 
reichen Steinkohlen- und Eisenlager im Gouvernement Ekaterinoslaw und 
im Dongebiet ist die neurussische Montanindustrie die grösste im ganzen 
Europäischen Russland. 
So betrug im Jahre 1889 die Zahl der Steinkohlengruben im Don 
gebiet 434 und im Gouvernement Ekaterinoslaw 897. Die Zahl der
	        

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Die Arbeiterfrage in Der Südrussischen Landwirtschaft. Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung, 1908.
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