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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
1824546017
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-214923
Document type:
Monograph
Author:
Dopsch, Alfons http://d-nb.info/gnd/118680390
Title:
Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Seidel
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 294 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

95 
tätig, während die ackerbautreibenden Provinzen ebenso natural- 
wirtschaftlich arbeiteten; die Städte an den reichentwickelten 
Küstenlandschaften gehörten zur ersteren Gruppe, die Binnen- 
gebiete aber zur letzteren. 
Wie die Gewerbe und der Handel aus der vorausgehenden 
hellenistischen Periode übernommen waren, so auch die Geld- 
geschäfte. Die Sanctio pragmatica Kaiser Justinians für die italieni- 
schen Reichsgebiete vom Jahre 554 gewährt uns einigermaßen 
Einblick in diese Verhältnisse?), Nach dem Zusammenbruch der 
Gotenherrschaft gewährte Kaiser Justinian ein fünfjihriges Mora- 
torium für alle Darlehen, die bis zum Einfall der Franken 552/3 
gewährt worden waren. Wir erkennen, daß viele kleine Leute 
zum Zweck der Kreditbeschaffung eine Pfandbestellung vor- 
genommen und bei dem Zusammenbruch Italiens durch die Geld- 
geber ausgebeutet worden sind. Daß hier zugleich Bestimmungen 
gegen den Anatozismus getroffen wurden, verstärkt den Eindruck 
von einem schwunghaften Geld- und Kreditverkehr. 
Dasselbe bezeugt das &tapyıxöv ßıßkiov für das 10. Jahr- 
hundert. Unter. den zahlreichen Gewerben, die darin erwähnt 
werden, treten die toanekita. hervor, die Geldwechsler und 
Bankiers, die der Staat zugleich zur Prüfung der im Umlauf 
befindlichen Münzen, sowie zur Überwachung ‚der Münz- 
fälschungen verwendete*®). 
Der Staat übt selbst die Überwachung der Zünfte aus, kon- 
trolliert den An- und Verkauf der Waren und nimmt einzelne 
Industrien als Monopol in Anspruch, wie z. B. die Purpur- 
färberei*). Hochwichtig war auch, daß seit Justinian (539) kein 
Privatmann mehr selbst Waffen anfertigen oder solche kaufen 
durfte*?), Die Anfertigung von kostbaren Seidenwebereien war 
gleichfalls den staatlichen Fabriken vorbehalten. 
Der Staat regulierte die Preise der Waren je nach der Markt- 
lage (Zufuhr) und überwachte die Ein- und Ausfuhr derselben: 
Vor allem bedurfte die Ausfuhr von Edelmetallschmuck, sowie 
2) Vgl. meine Ausführungen in d. Buche „Wirtschaftliche u. soziale Grund- 
lagen d. europäischen Kulturentwicklung“, 2, 506 ff. — 2®, 517 ff. 
3) Vgl. A. Stöckle, Spätrömische und byzantin. Zünfte. Klio, 9. Beiheft, 
1917, S. 23 ff. 
3) Ebda. S. ı11. 
32) Nov. Just. 865, ı u. 4.
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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