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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
1824546017
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-214923
Document type:
Monograph
Author:
Dopsch, Alfons http://d-nb.info/gnd/118680390
Title:
Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Seidel
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 294 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

‚00 
nächst (noch im 7. Jahrhunderte) Syrien und Ägypten. Die unter- 
worfenen Länder hatten einen Tribut zu leisten und für die 
Okkupationstruppen Naturallieferungen zu erbringen. Im ganzen 
verhielten sich aber die neuen Eroberer konservativ gegenüber 
der bisherigen Ordnung gerade auf wirtschaftlichem und finan- 
ziellem Gebiete**). Wie diese Naturallieferungen für das Heer 
mit der byzantinischen annona zusammenfielen, so war auch 
die Einquartierungslast bereits durch die römischen Verhältnisse 
vorgebildet. Für die Aufbringung des Tributes bediente man sich 
der alten Steuern aus der römisch-byzantinischen Zeit, u. zw. 
vornehmlich der‘ Grundsteuer und zum Teil auch der Kopfsteuer. 
Schon durch diesen Fortbestand der älteren byzantinischen 
Ordnungen war für weite Gebiete des Islams eine geldwirtschaft- 
liche Grundlage gegeben. Ein hervorragender Kenner dieser Zeiten 
hat geurteilt: „Die Wirtschaftsform des Omajaden- und Abba- 
sidenstaates war die Geldwirtschaft“”).‘“ Natürlich bestand im 
Kalifenreich ebensowenig wie in der Antike eine reine Geldwirt- 
schaft, die Einkünfte des Staates flossen zum Teil auch in Natu- 
ralien ein. 
Beide, Natural- und Geldwirtschaft, lassen sich auf allen Ge- 
bieten des Wirtschaftslebens nebeneinander nachweisen. „So ist 
die Staatspacht von Ländereien teils in Geld, teils in Naturalien 
zu zahlen, so werden die Löhnungen in beiden ausgezahlt, u. zw. 
nicht nur in den Anfängen des Islams, sondern auch bis in die 
späte Mamelukenzeit hinein. 
Das Leiturgiewesen erstreckt sich nicht nur auf Beistellung 
von Arbeitern, Wagen und Werkzeugen zum Bau von Straßen 
und Kanälen, auf Verpflegung der arabischen Truppen, Natural- 
lieferungen aller Art, sondern auch auf Versorgung mit geschulten 
Beamten für gewisse staatliche Bedürfnisse, auf Lieferung von 
Materialien für öffentliche Bauten nicht nur in Ägypten, sondern 
auch z. B. für die Moscheen von Jerusalem und Damaskus, und 
endlich in besonderem Umfang auf Stellung von Matrosen und 
Schiffsmaterial. Mit dem Leiturgiewesen werden also alle öffent- 
lichen Bedürfnisse des Heeres wie der Verwaltung bestritten, 
5) Vgl. C.H. Becker, Beitr. z. Geschichte Ägyptens unter dem Islam, 
.. Heft, Steuerverhältnisse im 1. Jahrhundert (1903), S. 83 ff. 
55) C.H. Becker, Islamstudien 1, 235 (1924).
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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