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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
1824546017
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-214923
Document type:
Monograph
Author:
Dopsch, Alfons http://d-nb.info/gnd/118680390
Title:
Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Seidel
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 294 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

[20 
karolingischen Münzwesens, M. Prou, gegeben“). Da Pirenne selbst 
den Handel der Merowingerzeit sehr hoch veranschlagt, wäre damit 
allein schon die Notwendigkeit erklärt, infolge des Abflusses des 
Goldes die Silbermünzung mehr und mehr zu steigern, weil damals 
der Import den Export überstieg, die Handelsbilanz im Reiche der 
Merowinger höchstwahrscheinlich passiv gewesen ist. Überdies 
haben dieselben beiden Numismatiker auch betont, daß ein erheb- 
licher Ersatz durch eigene Minenproduktion oder Finfuhr aus 
fremden Ländern damals nicht statthatte®?). 
Das ändert sich nun aber gerade in der Karolingerzeit sehr be- 
trächtlich. Wir können aus einzelnen Legenden der Münzen (ex 
metallo novo) direkt entnehmen, daß jetzt neue Edelmetallauf- 
schlüsse erfolgt sind. Und es ist schon zur Genüge ausgeführt 
worden“), daß nicht nur in der Poitou, bei Melle, Silberbergwerke 
damals größere Erträge lieferten, sondern auch in Deutschland 
Silberminen betrieben wurden. Die Aufschrift verschiedener 
Münzen „Metall. German.“ weist noch besonders darauf hin’. 
So wäre also bereits auf Grund dieser Nachweise der älteren 
Forschung zur Genüge klargestellt, warum die Silberausmünzung 
in der Karolingerzeit immer mehr überwog. Sie ist keineswegs als 
ein Zeugnis für den Rückgang des Handels zu werten. 
Ich selbst habe nun, lange bevor Pirennes Theorie aufgestellt 
wurde, überdies auch die Grundthese bestritten, daß in der Karo- 
lingerzeit das Gold bei den Franken seltener geworden sei. Bereits 
F. Dahn hatte erkannt"), daß für diese Hypothese kein anderer 
Grund maßgebend gewesen sei, als der supponierte Übergang von der 
Gold- zur Silberwährung. Da hier also nur ein Zirkelschluß vorliegt 
und erwiesen ist, daß der Übergang von der Gold- zur Doppel- 
währung schon im 7. Jahrhunderte, also zur Merowingerzeit noch, 
erfolgte, kann daraus überhaupt nichts für den Rückgang des Handels 
in der Karolingerzeit gefolgert werden®®). Vor allem darf auch die 
Verschlechterung der merowingischen Goldprägungen, welche da- 
*) Les Monnaies Merovingiennes, p. XI u. CV f. (1892). 
) Soetbeer a.a.O. 307, Prou a.a.0. p. CVI. 
5%) Soetbeer a.a.O. 4. Abschnitt, S. 346 f., Prou a.a.0., 
*%) Vgl. Prou, Monnaies Karoling. Introd. LXXVII. 
®) Könige der Germanen. VIIL, 5, 61. . 
*) Vgl. meine „Wirtschaftsentwicklung der Karolingerzeit“ 2, 306 — 
2? 418 ff.
	        

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Naturalwirtschaft Und Geldwirtschaft in Der Weltgeschichte. Seidel, 1930.
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