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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
1824546017
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-214923
Document type:
Monograph
Author:
Dopsch, Alfons http://d-nb.info/gnd/118680390
Title:
Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Seidel
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 294 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

23 
Marseille ob der ständigen Einfälle der Sarazenen sich und seine 
Kanoniker zurückzog, die Stadt zerstört gewesen sei®®). 
Der Handel Galliens nach dem Süden, dem Mittelmeer, hörte in 
der Karolingerzeit nicht nur nicht auf, sondern wurde gerade durch 
die Einordnung Italiens in die fränkische Großmonarchie erst recht 
belebt. Das beweist vor allem das Pactum Lotharii vom Jahre 840, 
das den Handel mit Venedig regelte”) sowie auch die Nachricht 
der Fuldaer Annalen zum Jahre 860, daß damals die Kaufleute 
aus Innerdeutschland, welche sonst zur See nach Venedig fuhren, 
da infolge starken Frostes die Adria (stellenweise) zufror, zu Lande 
mit Wägen dorthin ihre Waren schaffen mußten‘). Die Franken 
besaßen, wie die Sachsen und Friesen, in Rom bereits eine ständige 
Niederlassung zu Handelszwecken®). 
Anderseits ist von einem hervorragenden Kenner der byzan- 
tinischen Geschichte gegenüber der "These Pirennes auch bereits 
betont worden, daß Sizilien bis etwa 830 ganz byzantinisch blieb 
und später, als Ende des 9. Jahrhundertes die Eroberung durch die 
Araber erfolgte, die Hegemonie des Islams im Mittelalter schon 
ihre Grenze durch die Restauration der byzantinischen Macht im 
Süden Italiens, am Jonischen Meer und der Adria gefunden habe. 
Dadurch aber wurden die Beziehungen zu dem Osten aufrecht- 
erhalten; es ist tatsächlich nicht zu einer solchen Abschnürung ge- 
kommen, wie Pirenne sie angenommen hat”). 
Über Italien (Sizilien) hätten auch die Karolinger leicht 
Papyrus für ihre Kanzlei beziehen können, wie dies tatsächlich 
in der päpstlichen Kanzlei lange nachher noch der Fall war; dieser 
Schreibstoff war aber längst vorher schon, in der zweiten Hälfte 
des 7. Jahrhundertes, bereits von den Merowingern nicht mehr ver- 
wendet worden. Pirenne hat die Bedeutung des Papyrus für den 
Handel jener Zeit sicher sehr überschätzt, zumal der Papyrushandel 
schon seit dem 5. Jahrhundert stark im Rückgange begriffen war. 
5%) Ebda. Note 4. . 
57) Vgl. Fanta, Die Verträge der Kaiser mit Venedig bis 983. Mitteil. d. 
Inst., Erg. Bd, 1, 51 ff. (1885). 
%) Ann. Fuld. (ed Kurze SS. rer. German. S. 54). 
) Vgl. J.P. Blok, Le antiche memorie dei Frisoni in Roma. Bullet. d. 
Commissione d’Archeol. Communal. di Roma 34, 40 (1906). 
70) J. Gay, Notes sur l’hellenisme sicilien de Poccupation arabe a la 
conquete normande. Byzantion ı, 215 ff. (1924).
	        

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Weltporto-Reform. Druck und Verlag von Liebheit & Thiesen, 1910.
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