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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
1824546017
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-214923
Document type:
Monograph
Author:
Dopsch, Alfons http://d-nb.info/gnd/118680390
Title:
Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Seidel
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 294 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

57 
zerstreut, ein Zustand, der sich bis tief in die historischen Zeiten 
hinein in Aetolien und Epeiros erhalten hat®). 
War nun mehrere Jahrhunderte bereits vor der dorischen Ein- 
wanderung die ägäische Kultur auch am Küstengebiet Griechen- 
lands ausgebreitet worden, so mußte die Wirtschaft dieses Landes 
mit der Zeit davon im ganzen beeinflußt werden. Wir werden 
heute überhaupt von der älteren Forschungsmethode abweichen, 
die stets eine einheitliche Konfiguration der Wirtschaft zu einer 
bestimmten Zeit annehmen wollte ohne Berücksichtigung der 
lokalen und geographischen Besonderheiten. 
Auch die beliebte „Überlebsel“-Theorie ist heute sehr brüchig 
geworden, daß man Erscheinungen jüngerer Zeiten, die von dem 
Gesamtbild sich abheben, als besonders alt und als Zeugnis dafür 
betrachtete, wie in grauer Vorzeit — wo nicht gar der Urzeit — 
das gesamte Wirtschaftsleben des betreffenden Volkes oder Landes 
geartet gewesen sein soll. 
Sehr treffend und feinsinnig hat R. Pöhlmann schon 1893 
gegen diese Forschungsmethode Stellung genommen, welche ja da- 
mals, im Zeitalter der viel bewunderten Schriften Laveleyes und 
Viollets, in voller Blüte stand. Mit Recht hat er das Wirtschafts- 
leben des homerischen Zeitalters wesentlich anders dargestellt als 
Laveleye und die Bedeutung der Viehzucht auf das richtige Maß 
eingeschränkt. Er betonte bereits, obzwar die Großbedeutung der 
ägäischen Kultur damals noch nicht so erschlossen war, daß „neben 
dem Vieh der Gebrauch der Metalle, des Goldes, Erzes, Eisens, als 
Tauschmittel vollkommen eingebürgert erscheint”).““ 
Einzelne Forscher haben gerade in den Schilderungen Homers 
über die Zustände am Hofe Priamos’ ein markantes Beispiel ge- 
schlossener Hauswirtschaft erblicken wollen und dieselben dazu 
benützt, dann ganz allgemein diese Wirtschaftsstufe für jene Früh- 
zeit als herrschenden Typus zu erklären!®). Das ist schon deshalb 
8) Ebda. S. 81. 
®) Die Feldgemeinschaft bei Homer. Zschr. f. Soz. u. Wirt. Gesch. 1. 
29 ff. (1893). 
%) So z. B. Ridgeway, The Homeric land system. The Journal of Hellenic 
Studies 6, 331 (1885). — Vgl. auch Lexis’ Art. „Naturalwirtschaft“ im Hand- 
wörterbuch der Staatswiss. (Conrad-Loening) 3, A. 6, 897, das über Odysseus 
Gesagte. Selbst Ed. Meyer, dem wir soviel Aufklärung über die Wirtschaft des 
Altertums verdanken, macht dieser Theorie noch stellenweise allzu große 
Konzessionen! So wenn er (Jb. f. Nat. Okon. u. Statistik 64, 706) „die autonome
	        

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Naturalwirtschaft Und Geldwirtschaft in Der Weltgeschichte. Seidel, 1930.
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