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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

RO 
Philosophie, Kunst usw.: die Wissenschaft. Aber die Vernunft er- 
kennt auch keine weltliche „Autorität“ außer sich an: Aristoteles 
fällt. Man hat mit Recht den Anbruch der neuen Zeit an das Wort 
des Campanellla angeknüpft: „Alles, was Aristoteles sagt, ist 
falsch.“ 
Und verweltlicht wird der Zweck des Wissens. Dieser war in 
aller frommen Zeit kein anderer gewesen als der: Gott zu dienen, 
Gottes Größe und Güte in der Ordnung der Dinge zu erkennen. 
Nun wollte man erkennen um irdischer Werte willen. Diese Werte 
sind zweifacher Art: theoretische und praktische. Das theoretische 
Interesse des Wissenschaftlers begründet seine Freude an der Wirk- 
lichkeit, an der bunten Mannigfaltigkeit der Welt als solcher. Es 
führt zu dem Wissen, das Scheler Bildungswissen genannt hat, und 
das gewiß einen wesentlichen Bestandteil der modernen Wissenschaft 
ausmacht. Daneben aber — manche sagen übertreibend: ausschließ- 
lich — ist diese unzweifelhaft entwickelt worden aus einem prak- 
tischen Interesse, aus dem Wunsche heraus, zu herrschen, wie 
Nietzsche es ausdrückt: aus dem Willen zur Macht, den er auch 
und gerade in der Wissenschaft lebendig sieht, weshalb er (zeit- 
weilig!) dieser seine leidenschaftliche Liebe zugewandt hat, Das 
Wissen soll dazu dienen, Herrschaft auszuüben: sei es über die Natur, 
sei es über die Handlungen der Menschen, über die Gesellschaft. 
Dieses Wissen, das einem praktischen Ziele zugewandt ist, können wir 
mit Scheler das Arbeits- oder Leistungswissen nennen. 
Kennzeichnend für diese neue szientifische Geisteshaltung ist die 
Auffassung der beiden ersten, neuzeitlichen „Philosophen“ Bacon 
und Descartes. Der pragmatistische Zug tritt besonders deutlich 
bei dem nüchternen Bacon hervor, der „die Weisheit der Griechen‘ 
„eine Professorenweisheit“ nennt und ihr zum Vorwurf macht, 
daß aus ihr „aus einem Zeitraum von so vielen Jahren kaum 
ein Versuch beigebracht werden (könne), der sich auf die Erleichte- 
rung und Verbesserung des Zustandes der Menschen bezieht‘“1. Aber 
auch der weniger banausische Descartes verachtet doch wie Bacon 
die alte „spekulative Philosophie‘, auch er will doch mit seiner 
1 Fr. Bacon, Neues Organon. Buch I. Art. 7ıf£1.
	        

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Denkschrift Über Die Maschinenindustrie Der Welt, Bestimmt Für Das Komitee B Des Vorbereitenden Ausschusses Der Internationalen Wirtschaftskonferenz Des Völkerbundes. Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten, 1926.
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