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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

) 
m 
Zerfalls des einheitlichen Wissens: Die Wissenschaften und Künste, 
die einst der Philosoph zusammenhielt, fallen auseinander und werden 
jede einzeln zu sachlich geregelten Disziplinen, im denen der leben- 
dige Mensch mit dem Fortschreiten der Wissenstechnik an Bedeutung 
immer mehr zurücktritt. Diesen Vorgang können wir auch als die all- 
mähliche Entseelung und Vergeistung des Wissens bezeichnen. 
In die Augen springt der Gleichlauf zwischen dieser Auflösung 
eines ursprünglich mehrgliedrigen Ganzen des Wissens in zerstreute 
Einzelbestandteile mit der gleichzeitig sich vollziehenden Zer- 
schlagung der komplexen Handwerkerarbeit in die Teilverrichtungen 
der modernen Industrie, die ich in meinem „Modernen Kapitalis- 
mus‘ ausführlich dargestellt habe. Auch in der Sachgüterwelt läßt 
sich diese Entseelung und gleichzeitige Vergeistung der Betriebe be- 
obachten. * 
Aber der wichtigsten Neuerung, die mit dem Eindringen des wissen- 
schaftlichen Geistes in das Reich der Erkenntnis gebracht wird. 
haben wir nun erst. zu gedenken, es ist 
3. die Demokratisierung des Wissens. Wiederum tritt uns 
der grundsätzliche Gegensatz zwischen Philosophie und Wissenschaft 
entgegen. Es gibt ein einziges Reich der Philosophie, in dessen ver- 
schiedenen Provinzen die. einzelnen Philosophen als Vizekönige mit 
monarchischer Gewalt herrschen. Aber es gibt kein Reich der Wissen- 
schaft. Es gibt nur Bezirke des Wissens, das sind ‚die einzelnen 
Wissenschaften und deren Verfassungsform ist die demokratische 
Republik. . Unbildlich gesprochen: während die Philosophie sich an 
den Kreis der Gleichgesinnten, der Jünger wandte, wendet sich die 
Wissenschaft „an alle“, an die ungegliederte Masse der. Vernunft- 
wesen. Sie erstrebt — und das ist ihr wichtigstes Kennzeichen — 
im Gegensatz zur ‚Philosophie Allgemeingültigkeit ihrer Er- 
gebnisse. Sie erstrebt universelle. (zum Unterschiede von genereller) 
Allgemeingültigkeit im Sinne von subjektiver Allgemeinheit, das 
heißt: von Finsichtigkeit . für jedermann. Die Wissenschaft will 
5 Der erste wohl, der diesen Vorgang gesehen hat, ist J. Bı Vico. Siehe dessen 
äußerst lehrreichen Aufsatz: De nostri temporis studiorum ratione (1708), 
in dem er :auch als erster dem Monismus der wissenschaftlichen Erkenntnisweisen 
entregentritt und besondere Verfahren für die Geistwissenschaften fordert.
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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