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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

956 
Erkenntnisse gewinnen, die für jeden normalen Menschen oder 
weniger biologisch ausgedrückt: für jedes Vernunftwesen Gültigkeit 
haben. Inmitten der Buntheit von Glauben und Maximen, von 
Werten und Streben will sie einen Bezirk abgrenzen, auf dem 
sich alle „finden“ können. Die wissenschaftliche „Wahrheit‘“ soll 
ebenso für den Christen wie für den Buddhisten, ebenso {für 
den Konservativen wie für den Revolutionär, ebenso für den Mann 
wie für die Frau „gelten“. Die Wissenschaft wendet sich an das 
— verhältnismäßig kleine — Seelenvermögen, das in allen gesunden 
Individuen, in allen Völkern, in allen Rassen dasselbe ist. Um dieses 
Ziel zu erreichen, nimmt das wissenschaftliche Erkennen eine Re- 
duktion an Sein und Gehalt der Umwelt vor. „Das Seiende. ... (ist) in 
eben derselben Seins-Relativität auf das Leben überhaupt so zu er- 
kennen und zu denken, daß es in größtmöglicher Vollständigkeit und 
Ausscheidung aller prinzipiellen Seins-Relativität auf Individuum, 
Rasse, Volk nur mehr auf die menschliche Organisation überhaupt oder 
auf das Identische in jedem Menschen seinsrelativ ist.“ (Scheler.) 
Mit dem Postulat der Allgemeingültigkeit gegeben ist das Er- 
fordernis der Allgemeinübertragbarkeit. Das heißt: die Ergeb- 
aisse der wissenschaftlichen Erkenntnisse müssen völlig objektivier- 
bar, loslösbar von der Person des Erkennenden, sein und müssen 
„beweisbar‘“, aufzwingbar sein. Die Ausbreitung der wissenschaft- 
lichen Erkenntnisse erfolgt also nicht wie bei der Philosophie durch 
die Macht der Persönlichkeit, sondern durch die Beweiskraft ihrer 
Argumente. Was sich nicht nachprüfen läßt, darf als wissenschaft- 
liche Erkenntnis nicht gelten. 
Man kann diesen Gedanken — mit Wertbetonung — auch so 
fassen: „Aus ihrer Not, ihrem Mangel an Glaubenskraft machte die 
neue Zeit ihre Tugend: daß sie nurnoch an Beweisbares und Veri- 
fizierbares glaubte und ein nachträgliches Kriterium der Wahrheit 
an Stelle des spontanen Fürwahrhaltens setzte.“ (Ed. Landmann.) 
Die Allgemeingültigkeit und Allgemeinübertragbarkeit ihrer 
Forschungsergebnisse liegt der Wissenschaft so sehr am Herzen, daß 
sie darum bereit ist, wie wir noch sehen werden, wenn es nötig ist, 
auf den Wahrheitsgehalt ihrer Erkenntnisse zu verzichten. Sie muß 
sich aber, will sie ihr Ziel erreichen, streng innerhalb der Grenzen
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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