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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

38 
lagen. Es sind die Jahrhunderte, in denen der moderne Kapitalismus 
sich zu entfalten und zu erstarken beginnt. Und das bloße Erscheinen 
dieses Wirtschaftssystems brachte schon eine Reihe von Problemen 
mit sich, die gebieterisch eine Lösung heischten. Durch das Heraus- 
treten aus den alten Gemeinschaften wurden künstliche und kunst- 
volle Beziehungen in neuer Form geschaffen. Die zunehmende Ent- 
persönlichung und Entkonkretisierung, das heißt die fortschreitende 
Versachlichung oder Vergeistung aller Lebensformen, die Verflüchti- 
gung aller wirtschaftlichen Vorgänge gestalteten das Leben ver- 
wickelter, unübersichtlicher, schwieriger. Dazu machte sich bald das 
Problem der Arbeit und der Arbeiter bemerkbar: zuerst dadurch, daß 
man keine Objekte für die kapitalistische Wirtschaftsform in ge- 
nügender Menge und Beschaffenheit fand, später durch das Para- 
doxon, daß Menschen, die Sklavenarbeit verrichten, beanspruchten als 
Menschen wie andere angesehen und im Staate behandelt zu werden. 
Die revolutionäre Technik aber sorgte dafür, daß die Verhältnisse 
in jedem Augenblicke neu gestaltet wurden und die Lösung eines 
Problems morgen schon veraltet war. 
Dazu fanden sich zum Überfluß zahlreiche Probleme besonderer 
Art täglich neu ein: die Einfuhr der Edelmetalle aus Amerika er- 
zeugte eine unerträgliche Teuerung; Kriege und Revolutionen er- 
schöpften die Hilfsquellen des Reichtums, leerten die Staatskassen, 
die trotzdem immer von neuem gefüllt werden mußten; die Entwick- 
lung der modernen Staaten schuf Schwierigkeiten eigener Art: es 
galt den Geldstrom in das eigene Land zu leiten. Und was dergleichen 
Sorgen mehr waren. 
Die ersten Versuche der neuen selbständigen Wissenschaft vom 
Wirtschaftsleben, auf alle diese Fragen Antwort zu geben, liegen in 
den merkantilistischen Schriften vor. Diese stellen ein buntes 
Gemisch von Erkenntnismethoden dar. Sie enthalten: 
1. noch ein gut Teil richtende Nationalökonomie; daneben 
im weitesten Umfange eine Kunstlehre: die Betrachtung der 
wirtschaftlichen Vorgänge unter dem Gesichtspunkte, be- 
stimmte Staatsaufgaben zu erfüllen; im Rahmen dieser beiden 
Betrachtungsweisen 
3. Keime einer verstehenden Nationalökonomie.
	        

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Le Problème de La Marine Marchande. Berger-Levrault & Cie., 1901.
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