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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

148 
schenden Nationalökonomie richtiggestellt haben. Diese Frage ist 
aber zu verneinen. Gerade die bedeutendsten orthodoxen Nationalöko- 
nomen haben grundsätzlich die historische Betrachtung nicht ab- 
gelehnt, wenn sie sie vielleicht auch nicht selbst angewendet haben. 
Aber ist denn der „Wealth of Nation‘ nicht ein durch und durch 
historisches Werk? Was verlangt man noch mehr an geschichtlichem 
Material als es sich bei Malthus findet? Und haben die führenden 
Methodologen der orthodoxen Nationalökonomie die Relativität der 
Forschungsergebnisse, ihre Gebundenheit an bestimmte geschichtliche 
Zustände der Wirtschaft nicht ausdrücklich anerkannt? So lesen wir 
bei Mills: „Die deduktive Gesellschaftswissenschaft wird keinen Lehr- 
satz aufstellen, der die Wirkung einer Ursache in einer universalen 
Weise behauptet, aber (but ist hier besser mit‘ ‚sondern‘‘, statt mit 
„aber“ zu übersetzen. W. S.) sie wird uns lehren, den geeigneten Lehr- 
satz für die Umstände eines gegebenen Falles herzustellen. Sie wird 
nicht die Gesetze der Gesellschaft im allgemeinen, sondern die Mittel 
(an die Hand) geben, um die Erscheinungen einer gegebenen Ge- 
sellschaft aus den besonderen Elementen der Daten dieser 
Gesellschaft zu bestimmen‘. Ja — selbst die Grenznutzler trifft 
der Vorwurf, unhistorisch zu sein, nicht. Menger widmet in seinen 
„Untersuchungen“ das ganze zweite Buch dem Thema: „Über den 
historischen Gesichtspunkt der Forschung in der Politischen Öko- 
nomie‘. Er erkennt ausdrücklich an, daß jedenfalls für die reali- 
stische Forschung, die „empirische Gesetze‘ suche, die Entwicklung 
der wirtschaftlichen Erscheinungen einen „unleugbaren Einfluß“ 
habe: es ist klar, „daß empirische Gesetze, welche für bestimmte 
Stadien der Existenz der bezüglichen Phänomene festgestellt wurden, 
nicht notwendig für alle Phasen der Entwicklung ihre Geltung be- 
haupten‘“®., Dafür werden Belege aus den — Naturwissensschaften 
beigebracht. „Historische“ Betrachtungsweise und naturwissenschaft- 
liches Denken schließen sich eben keineswegs aus. Aber selbst für 
die „exakte“ Forschung soll der historische Wandel nicht ohne Be- 
lang sein: „Die exakten Wissenschaften ignorieren . . . ebensowenig die 
Tatsache der Entwicklung der Phänomene als das Postulat einer 
8 J. St. Mill, Logik. Book VI. Ch. 9. 
9 C. Menger, Untersuchungen usw. S. 107.
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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