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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

151 
Vor allem tadelt. er an ihr, daß sie einen falschen Reichtumsbegriff 
zum Mittelpunkt ihrer Erörterungen mache und die „Theorie der 
produktiven Kräfte‘‘ vernachlässigt habe. Der Vorwurf trifft im 
wesentlichen zu. Es handelt sich aber bei dem Streit ganz und gar 
nicht um irgendeine grundsätzliche Unterschiedlichkeit der beiden 
Forschungsmethoden, sondern ausschließlich um die Frage der An- 
wendung der richtigen „Arbeitsideen‘. In Wahrheit sind beide Be- 
trachtungsweisen völlig gleich berechtigt: nicht entweder statisch oder 
dynamisch, sondern sowohl statisch als auch dynamisch sollen wir 
das Wirtschaftsleben ansehen. Mill selber hat ja ausdrücklich die 
statische und die dynamische Fragestellung nebeneinander zur An- 
wendung empfohlen. 
6. Vorwurf der Unzulänglichkeit des Erfahrungsstoffes, 
aus dem die Regeln und Gesetze abzuleiten seien. Das war nach der 
Meinung Schmollers der wundeste Punkt in der orthodoxen 
Nationalökonomie, auf den er deshalb mit Vorliebe den Finger legte. 
Er hat seinen Gegnern immer wieder voreilige Verallgemeinerungen 
vorgeworfen. Gewiß — ihr Vorsatz: Gesetze zu finden, sei gut. Aber 
noch sei nicht Zeit, diese Gesetze zu formen. Noch müsse Material 
herbeigeschafft werden. Menger fragte nicht ganz mit Unrecht: wann 
denn die historische Schule, die sich mittlerweile zur „neuen“ histo- 
rischen Schule weiterentwickelt hatte, mit dieser Materialsammlung 
fertig zu werden hoffe. Ob die Erforschung der Schuhmacherzunft 
in Dinkelsbühl auch unbedingt nötig sei? Und die der Schneider- 
zunft ebenda? Und auch die der beiden Zünfte in Bomst usw. 
Aber gerade in der Erhebung dieses Einwandes enthüllt sich die 
erkenntnistheoretische Schwäche der gesamten oppositionellen 
Nationalökonomie. Diese läßt nämlich damit erkennen, daß sie gar 
nicht weiß, worin die angegriffene Lehre grundsätzlich irrte, und 
worin sie wirklich einer urgründlichen Umgestaltung bedürftig war: 
das war nämlich ihre naturwissenschaftliche Gesamteinstellung. Und 
diese teilten ja alle oppositionellen Nationalökonomen, 
teilten wenigstens alle namhaften Vertreter der historischen Schule: 
von Roscher bis Schmoller. Sie alle sind darin einig, daß es die 
Aufgabe der Nationalökonomie sei, durch die Beobachtung eines 
möglichst reichen Erfahrungsstoffes zur Aufstellung von Gesetzen zu
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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