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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

170 
Verlauf unserer Untersuchungen sich ergeben wird: siehe namentlich 
Jas 17. Kapitel. 
Wohin die falsche Gegenüberstellung von nomothetischer und 
idiographischer Forschungsweise als oberster Unterscheidungsmerk- 
male der Wissenschaften führt, zeigen uns die unliebsamen Folge- 
rungen, die man daraus bereits gezogen hat. Ein Forscher, der offen- 
bar Droysen nicht gekannt hat und Windelband-Rickert nicht 
kennen konnte, weil er lange Zeit vor dem Erscheinen ihrer Werke 
ganz genau denselben Gegensatz aufgestellt hat wie sie: Carl 
Menger hat nämlich gerade mit jener Einteilung der Wissenschaften 
die naturwissenschaftliche (nomothetische) Betrachtungsweise in den 
Kulturwissenschaften als zulässig, ja notwendig erweisen wollen. Und 
das, von seinem Standpunkt aus, mit vollem Recht. Denn wenn es 
nur die Wahl zwischen Nomothesis ugd Idiographie gibt und man 
die Nationalökonomie, der seine Sorge galt, nicht der „Idiographie‘“ 
völlig ausliefern will, so bleibt keine andere Möglichkeit als die: 
3e nach der nomothetischen Methode aufzubauen. 
Auf der anderen Seite verführt die fragliche Antithese dazu, einem 
anwissenschaftlichen Deskriptivismus, ja Irrationalismus sich: zu er- 
geben. Es bleibt einem ja nichts anderes übrig, wenn man nur. die 
Wahl zwischen naturwissenschaftlicher Methode und Beschreibung hat 
und nun — umgekehrt — sich dagegen auflehnt, die Geistwissen- 
schaft, die man betreibt, in Abhängigkeit vom naturwissenschaftlichen 
Denken zu bringen. Dieser Verführung sind in der Nationalökonomie 
zahlreiche Vertreter der historischen Schule erlegen. Der „historische 
Sinn‘, den sie pflegen wollten und der sich in der „Liebe zum Indi- 
viduellen‘‘, im „positiven Verständnis für die Welt in ihrer Mannig- 
faltigkeit und Buntheit‘“ äußert, ist bei Lichte besehen unwissenschaft- 
licher Sinn. Denn Wissenschaft bedeutet eben immer doch ein „Herein- 
"eißen des Besonderen in die allgemeinen Kategorien‘, wie es Goethe 
bezeichnet hat, und selbst Empirie, das ist Geschichtsschreibung, ist 
wissenschaftlich ohne diese allgemeinen Kategorien nicht zu treiben. 
Dieser unwissenschaftliche Historismus ist wohl ein Erbe der Ro- 
mantik, aus deren Irrationalismus er entsprungen ist. „Der roman- 
tische Irralionalismus (wird) zur feinfühligen Empirie, in der All-
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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