Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die drei Nationalökonomien

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

N 2 
© Hofhek n 
so viel wie „Urbild‘“ bedeutet, sondern so viel wie ein Gedankenbild, SS 
das als Denkmittel verwandt wird. Ideen sind also eine Art von Box Kinl« N 
griffen, „Vernunftbegriffe‘, die nicht auf Gegenstände abzielen, die“ 
vielmehr theoretische Sinneinheiten erfassen, so Voraussetzungen der 
Wissenschaft sind, die somit die Bedingungen wissenschaftlicher Er- 
kenntnis schaffen, a prioris der Wissenschaft sind. 
Es ist die „Vernunft‘‘, die das Systematische der Erkenntnis zu- 
stande bringt, das heißt den Zusammenhang aus einem Prinzip. 
„Diese Vernunfteinheit setzt jederzeit eine Idee voraus, nämlich die 
von der Form eines Ganzen der Erkenntnis, welches vor der be- 
stimmten Erkenntnis der Teile vorhergeht, und die Bedingungen 
enthält, jedem Teile seine Stelle und sein Verhältnis zu den übrigen 
Teilen a priori zu bestimmen. Diese Idee postuliert demnach voll- 
ständige Einheit der Verstandeserkenntnis, wodurch diese nicht bloß 
ein zufälliges Aggregat, sondern ein nach notwendigen Gesetzen zu- 
sammenhängendes System wird. Man kann eigentlich nicht, sagen, 
daß diese Idee ein Begriff vom Objekte sei, sondern von der durch- 
gängigen Einheit dieser Begriffe, sofern dieselbe dem Verstande als 
Regel dient.“ 
Die Funktion der Idee ist „da, wo der Verstand allein nicht zu 
Regeln hinlangt, ihm durch Ideen fortzuhelfen, und zugleich der Ver- 
schiedenheit seiner Regeln Einhelligkeit unter einem Prinzip (syste- 
matische) und dadurch Zusammenhang zu verschaffen, soweit als 
es sich tun läßt“. „Die Vernunft setzt die Verstandeserkenntnisse 
voraus, die zunächst auf Erfahrung angewandt werden, und sucht 
ihre Einheit nach Ideen, die viel weiter geht als Erfahrung reichen 
kann.‘ 7 
Es könnte übel angebracht erscheinen, so elementare und heute 
so selbstverständliche Dinge mit schulmeisterlicher Breite hier vor- 
zutragen. Bedenkt man aber, daß meines Wissens vor mir nur ein 
sinziger Nationalökonom — Lorenz von Stein — das Bedürfnis 
gefühlt hat, das Problem der Systembildung in unserer Wissenschaft 
überhaupt aufzuwerfen, so scheint es mir doch nicht ganz über- 
Nüssig zu sein, auch diese elementaren Bedingungen eines einwand- 
freien Wissenschaftsbetriebes in Erinnerung zu bringen. 
8 Kant, a. a. O. S. 5raf. 514. Sal.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.