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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

203 
mit. Hat die Auseinandersetzung einen solchen Kern, so gleicht sie 
der Note einer Bank, die Kontanten in Kasse hat: jede andere, aus 
bloßen Begriffskombinationen entsprungene hingegen ist wie die Note 
einer Bank, die zur Sicherheit wieder nur andere, verpflichtende Pa- 
piere hinterlegt hat.“ (Dieses wundervolle Bild könnte vielleicht auf 
die ganze nationalökonomische Schriftstellerei übertragen werden, und 
man könrte hier alle „anschaulichen‘‘ Denker als die „Metallisten“ 
und alle „abstrakten‘“ [so besser als „rationale‘“] Denker als die 
„Chartalisten‘“ im übertragenen Sinne kennzeichnen. Ich glaube in 
der Tat, daß hier ein tieferer Einteilungsgrund für das nationalöko- 
nomische Schrifttum gefunden wäre, als irgendeine „Geschichte der 
nationalökonomischen Literatur‘ ihn enthält.) 
Das Gesagte, ich wiederhole es, trifft für Natur- wie Geistwissen- 
schaft gleichermaßen zu: aus den Lebensbeschreibungen Newtons, 
Galileis und anderer großer Naturforscher wissen wir, daß ihnen 
zunächst immer das „Ganze‘“ der Erkenntnis vor Augen gestanden 
hat, ehe sie an die analytische Behandlung und Verarbeitung des 
Stoffes gingen. Wenn jetzt die Husserl-Schule mit der Methode 
ihres „ideirenden‘ Heraushebens des wandellos Geltenden in den 
Dingen die „Intuition“ wieder stärker betont, so bedeutet das auch 
nichts anderes als die Wiedereinsetzung eines durch die übertriebene 
Abstraktheit, namentlich des Marburger Denkens, vernachlässigten, ich 
möchte sagen: selbstverständlichen Verfahrens in sein Recht, 
Und trotzdem ist der Zorn Max Webers, mit dem er den Mode- 
Anschauungs-Denkern sein berühmtes Wort entgegenschleuderte: 
„Wer Anschauung will, soll ins Kino gehen‘ durchaus berechtigt. 
Es richtet sich gegen ‚diejenigen, die mit dem Begriffe „Anschau- 
ung‘ Mißbrauch getrieben haben, die insonderheit das Erkennen 
als „Nur-Anschauung‘“ aufgefaßt haben. Davon kann und darf 
natürlich keine Rede sein. Wir müssen uns vielmehr immer bewußt 
bleiben, daß wissenschaftliche Erkenntnis außer der Anschauung 
immer auch der „Ratio‘“ bedarf, die ihr die kategoriale Fassung des 
„Geschauten‘“ bereitstellt, ohne die es kein aufweisbares und vor 
allem kein durch die Sprache übertragbares Wissen gibt. Und diese 
kategoriale Fassung, diese Einspannung in ein Begriffssystem, gehört 
natürlich zu dem ‚Verstehen‘ genau so notwendig, wie zu jeder
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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