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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

210 
b) Das Sachverstehen 
Von Sachverstehen rede ich dort, wo es sich um das Verständnis 
wirklicher Wirtschaft, der Wirtschaft in Raum und Zeit, das heißt 
in der Geschichte, also um das Verständnis objektivierten, 
niedergeschlagenen Geistes handelt. Der Geist schlägt sich in 
Sinnzusammenhängen nieder: Einheiten innerlich zusammen- 
gehöriger Einzelheiten. Ich wähle zur Bezeichnung dieser Sinn- 
einheiten den farblosen Ausdruck „Zusammenhang“ und werde erst 
später die verschiedenen Arten des Zusammenhangs genauer be- 
stimmen. Die jetzt aufgekommenen Bezeichnungen „Gebilde‘“ und 
„Ganzes‘‘ vermag ich leider in meine Sprache nicht zu übernehmen. 
Das Wort „Gebilde‘‘ ist zu stark mit allerhand anderen. Bedeutungen 
belastet®e, während der Ausdruck „Ganzes‘‘ irreführt: teilweise 
handelt es sich, wo wir von Sinnzusammenhängen sprechen, über- 
haupt nicht um „Ganze“ in der Prägung, die wir in unserer heutigen 
Logik dem Worte geben; wo aber wirkliche ‚Ganze‘ vorliegen, kommt 
es für unsere Zwecke gar nicht auf die Hervorhebung des Ganzheits- 
charakters an, der gleichgültig ist, als vielmehr auf die Heraus- 
arbeitung der geistigen Einheit, die eine Anzahl von wirtschaftlichen 
Erscheinungen bildet. 
Daß diese nur in ihrer Zugehörigkeit zu irgendwelchen Sinn- 
zusammenhängen zu „verstehen“ sind, ist die grundlegende Einsicht, 
die wir festzustellen haben und die allzu häufig übersehen wird. Was 
ein Suppenwürfel „ist‘‘, vermag ich nur einzusehen, wenn ich ihn in 
den Sinnzusammenhang „Suppe“ stelle, und daß ein Metallstück mit 
eingeprägten Zeichen ein „Geld“stück sei, und welche „Geltung“ es 
habe, wird mir nur einsichtig auf Grund der Kenntnis des Geld- 
systems, von dem es einen Bestandteil bildet. 
Da es sich um die Einordnung einzelner Erscheinungen in einen 
verwirklichten Sinnzusammenhang handelt, also um einen Sinn- 
zusammenhang in der Geschichte, so ist alles Sachverstehen histo- 
risches Verstehen. Wiederum eine wichtige Einsicht: daß die 
85 Siehe die Zusammenstellung der verschiedenen Bedeutungen, die das Wort 
„Gebilde“ im Lauf der Zeiten gehabt hat und heute noch hat, bei B. Harms, 
Der Begriff der Weltwirtschaft. Erster Teil. Weltwirtschaftliches Archiv. 23. Band 
(1926 D).
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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