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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

269 
der Unternehmer die Gewinnerzielung zum Zwecke seiner Unter- 
nehmung mache, er mag persönliche Motive haben, welche er wolle: 
immer muß er auch, welche Ziele er sonst auch verfolgen möge, 
wollen, daß die Unternehmung rentiert, das heißt einen Gewinn ab- 
wirft. Ich habe das die Objektivierung des Gewinnstrebens genannt 
und. ausführlich darüber an anderem Orte gesprochen‘. Durch das 
Wirtschaftssystem wird auch die Stellung bestimmt, die die einzelne 
Wirtschaft zu anderen Wirtschaften einnimmt, und diese kann von 
starkem Einfluß auf die Motivation des Wirtschafissubjektes werden. 
Wenn etwa die freie Konkurrenz herrscht, so muß. der Produzent 
seine Wirtschaft so einrichten, daß sie im Konkurrenzkampfe ob- 
siegt. Er wird also seine Entschlüsse fassen müssen unter Berück- 
sichtigung aller Marktverhältnisse. Überall dort, wo die einzelne 
Wirtschaft den „Gesetzen des Marktes‘‘ unterworfen ist, das heißt, 
wo sie im Preise durch eine andere Wirtschaft unterboten werden 
oder, wenn die Konkurrenz ausgeschaltet ist, wie im Falle des Mono- 
pols, doch wenigstens durch zu hohe Preise die Kundschaft verlieren 
kann, ist sie genötigt, ihr Verhalten den Anforderungen der billigsten 
Preisbemessung gemäß zu gestalten. Diese Markthörigkeit, wie wir 
diesen Zustand der Abhängigkeit von der Preisbildung nennen 
können, bedeutet nun aber die stärkste Beschränkung ihrer Willkür 
und zwingt die Gleichförmigkeit des Gebarens von außen den ein- 
zelnen Wirtschaften auf. 
Auch der Stand der Technik übt Einfluß auf die Motivation des 
Wirtschaftssubjektes: dieses wird sich ganz andere Aufgaben stellen, 
wenn die Technik hochentwickelt, als wenn sie unentwickelt ist. Und 
die Eigenart der Technik bestimmt die Eigenart der Zwecksetzung: 
die Erfindung des Koksverfahrens löst alle Pläne aus, die sich auf 
Unternehmungen zur Ausbeutung der Steinkohle beziehen, die Er- 
findung des Explosionsmotors, der ‚drahtlosen Telegraphie, des 
Radios, des Kinos usw. läßt mit einem Male Tausende gleichförmiger 
Betriebe entstehen, die ‚diese Erfindung auszunützen bestimmt sind. 
Tausende und Abertausende von Unternehmern wollen plötzlich das- 
selbe, und Millionen von Arbeitern müssen dasselbe wie ihre Brot- 
geber wollen. 
183° Siehe meinen ‚„Modernen Kapitalismus‘, Bd. II. S, 39,
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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