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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

270 
In natürlichen Verhältnissen des Bodens oder des Klimas 
können ferner Gründe für gleichförmige Willensentschlüsse liegen. 
Das Klima schreibt eine bestimmte Auswahl von Gebrauchsgütern, eine 
bestimmte Nahrung, Kleidung und Wohnung vor; die Produzenten 
werden also wohl die Herstellung der geeigneten Gebrauchsgüter 
wollen müssen. Bestimmte Böden gestatten nur eine bestimmte 
Benutzungsart: etwa als Weidegründe. Alle Wirtschaftssubjekte, 
die hier zu wählen haben, welche Art Wirtschaft sie treiben wollen, 
werden also in eine Richtung gedrängt. Wo nur Hafer oder Sommer- 
gerste gedeiht, nützt es keinem, wenn er den Entschluß faßt, Weizen 
zu bauen. So haben in vielen Fällen Klima und Boden die Wirtschaft 
in eine bestimmte Form gegossen, die dann durch den Traditionalis- 
mus noch fester gefügt wird. 
Oder es können wichtige Einzelschicksale sein, die einem Volke 
eine bestimmte Art zu wirtschaften aufnötigen, das heißt aber immer: 
die Motive der Wirtschaftssubjekte zwangsläufig bestimmen und da- 
durch Gleichförmigkeit des Geschehens bewirken. Ich denke an die 
Wirkung eines großen Krieges, einer Übervölkerung, einer Um- 
schichtung der Produktionsverhältnisse,‘ einer starken Verschuldung 
(Reparationslast!): usw. In allen diesen Fällen „müssen die Menschen 
müssen“, um nämlich der vorhandenen Lage gemäß zu handeln. 
Das Ausdehnungsgebiet der Gleichförmigkeit kann wiederum ver- 
schieden groß sein; es kann sich über einen Distrikt, ein Land, einen 
T,änderkomplex, den Bereich eines Wirtschaftssystems erstrecken. 
In allen den bisher besprochenen Fällen rührte die Gleichförmig- 
keit des Geschehens von der Gleichförmigkeit der Motivation her. 
Jetzt haben wir die zweite Quelle dieser Gleichförmigkeit zu unter- 
suchen, das sind die objektiven Bedingungen des Geschehens, 
die Complementa possibilitatis. Auch, ja gerade durch diese erhalten 
die Handlungen der wirtschaftenden Menschen ein gleichförmiges 
Gepräge. 
Die objektiven Bedingungen, an die die Ausführung jeglichen Ent- 
schlusses gebunden ist, sind aber: 
ı. logische, wie wir sie nennen können. Es sind die „in der 
Natur der Sache‘ gelegenen, das heißt aber die durch die Gesetze
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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