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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

82 
willen gehört mein Herz‘ wendet sich sein Kollege Werner Bruck 
mit einer gewissen Entrüstung, indem er ausruft?: „Wir Ökonomen 
sind dazu da, Organisationen zu schaffen, um die sozialethischen und 
auch die ökonomischen Bedürfnisse der Menschen zweckmäßig zu 
befriedigen. Das ist unsere Aufgabe, und nicht nur, daß die Wissen- 
schaft, die eine tote Sache ist, zum Selbstzweck wird.“ Standpunkte! 
Eine weltanschauliche Bindung tritt zutage 
2. in.der Annahme bestimmter Axiome oder Glaubenssätze 
als Grundlage der Erkenntnis. Der Forscher wird an eine göltliche 
oder eine „natürliche‘‘ Weltordnung oder an gar keine „glauben“. 
Er muß sogar glauben, wenn anders er Wissenschaft treiben will, 
mindestens an die „Treue der Welt“, wie man deren Konstanz ge- 
nannt hat, das heißt: er muß daran glauben, daß eine Katze eine 
Katze bleibt und nicht plötzlich ein Vogel ist; ja er muß sogar den 
viel kühneren Glauben haben, daß die Sonne morgen wieder aufgehen 
wird; und er muß als Wissenschaftler vor allem den festen Glauben 
an die Unerschütterlichkeit der Denkkategorien, an die Evidenz alles 
a-priori- Wissens, das heißt an die „Vernünftigkeit‘“ des mensch- 
lichen Geistes haben. 
Die weltanschauliche Gebundenheit des Forschers äußert sich 
3. in der Auswahl, sei es der Probleme, sei es der Arbeitsideen, 
sei es des Beweisstoffes: 
Der Probleme: natürlich hat Ricardo das Grundrentenproblem 
in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen gestellt, weil ihn als glück- 
lichen Effektenbesitzer das Fallen des .Zinsfußes über alles inter- 
essierte; 
natürlich untersucht Sismondi mit Vorliebe die Absatz- und 
Krisenprobleme, weil ihn als „Kleinbürger“ die Not seiner Schweizer 
Handwerker und Hausindustriellen bedrückt; 
natürlich hat Marx uns die Einsicht in die Gestaltung der Groß- 
betriebe und die Bedingungen der Lohnarbeiter erschlossen, weil 
ihm das Wohlergehen’ der Arbeiterklasse am Herzen lag oder weil 
er Unterlagen für seine Revolutionsideen sich verschaffen wollte. 
7 Auf der Tagung der Generalversanmlung der sozial- und wirtschaftswissen- 
schaftlichen Hochschullehrer in Zürich. 1928.
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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