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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

285 
Die löslichen Bindungen stammen :aus der Umwelt, in der der 
Forscher lebt: der engeren, wie Familie, Beruf, Klasse, und der wei- 
teren, wie dem Volke und dem Kulturkreise. Hier handelt es sich um 
jene geistige Atmosphäre, von der ich schon gesprochen habe und 
die wir für die Gleichförmigkeiten der menschlichen Handlungen in 
einer bestimmten Zeit verantwortlich machten (siehe oben S. 265ff.). 
Jetzt lernen wir sie in ihrer Bedeutung für die geistige Haltung des 
Forschers kennen. Daß sie eine starke Bindung darstellen, ist un- 
zweifelhaft, aber ich halte sie für löslich, das heißt: ich glaube, 
es sei grundsätzlich möglich, daß ein Forscher in seinen Unter- 
suchungen sich unabhängig macht von den Urteilen und Vorurteilen 
seiner Umgebung. Freilich ist es schwer und es wird nicht jedem 
gelingen. Denn es gehören dazu, sich zu befreien, ein starker Geist 
und ein starker Wille. Ein starker Geist: denn der Forscher muß 
sich das volle Bewußtsein von der Eigenart der Atmosphäre ver- 
schaffen, in der er lebt, er muß sie gleichsam sich gegenüberstellen 
können, und dazu bedarf es, namentlich wenn es sich um den geistigen 
Gehalt der Zeitepoche, um den „Zeitgeist‘“ handelt, eines weiten 
Überblicks und einer philosophischen Vertiefung, über die nicht jeder- 
mann verfügt. Und ein starker Wille ist dazu nötig, auf lieb- 
gewordene Anschauungen Verzicht zu leisten, um der Wahrheit zu 
dienen. 
In diesen Zusammenhang gehört auch die viel erörterte Frage: ob 
es eine besondere „bürgerliche“ und „sozialistische“ National- 
ökonomie gebe. Sie wird bekanntlich in den Kreisen der marxisti- 
schen Denker bejaht in Fortführung von Gedanken, die wohl zuerst 
bei Marx feste Form gewonnen haben. Dieser schreibt z. B. in der 
Inauguraladresse (1864): die Zehnstundenbill „war der Sieg eines 
Prinzips: zum ersten Male am hellen lichten Tage unterlag die politische 
Ökonomie der Boaurgeoisie der politischen Ökonomie der Arbeiter- 
klasse“ (1). Es fällt uns heute einigermaßen schwer, einzusehen, 
welchen irgendwie vernünftigen Sinn eine solche Behauptung haben 
könnte. Wir müssen schon annehmen, daß Marx sein Urteil von 
dem Standpunkt einer richtenden Nationalökonomie aus abgibt, deren 
Aufgabe also die Aufstellung von Endzielen ist, und daß er weiter auf 
Grund seiner Geschichtsauffassung annimmt, daß die Ideale sich
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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