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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

186 
notwendig verschieden gestalten in den Köpfen der Bourgeoisie und 
des Proletariats. Beides hat nun aber doch mit Wissenschaft, die die 
politische Ökonomie sein will, nichts zu tun. Die sozialen Ideale sind 
natürlich in ihrer Entstehung, wie wir zur Genüge klargestellt haben, 
durchaus „seinsgebunden‘‘ und deshalb sicher verschieden für Bour- 
geoisie und Proletariat. Warum aber die wissenschaftliche Erkenntnis 
dieser Ideale, die Erörterung der Begründung und der Folgen eines 
Arbeiterschutzgesetzes, ebenso seinsgebunden und ‘darum in ihren Er- 
gebnissen klassenbestimmt sein sollen, ist durchaus nicht einzusehen. 
Daß der Bourgeois Marx der Begründer der „proletarischen‘““ Natio- 
nalökonomie geworden ist, widerlegt ja schlagend die Irrlehre von 
einer klassengebundenen Nationalökonomie. Daß der bürgerliche oder 
sozialistische „Standpunkt‘“ des Forschers Richtung und Art der 
Forschung beeinflussen kann, wurde oben ausdrücklich zugegeben. 
Man kann also von bürgerlichen und sozialistischen Nationalöko- 
nomen sprechen. Eine bürgerliche und sozialistische Nationalöko- 
nomie einander gegenüberzustellen, ist Unsinn. 
Wir müssen uns-nun auch. darüber klar sein, daß in vielen Fällen 
der Forscher den Standpunkt, auf den ihn ohne sein Wissen und 
seinen Willen die Umwelt, oder wie wir auch sagen können: die Zeit 
stellt, gar nicht aufgeben will und nicht aufzugeben braucht. Das 
heißt: daß wir mit einem gewissen Maße von „Seinsgebundenheit“ 
rechnen und rechnen können, ohne darum den gewonnenen Er- 
kennninissen die Allgemeingültigkeit absprechen zu müssen. Gewiß 
Irägt uns die Zeit die Probleme zu, unser „Werturteil‘‘ veranlaßt 
ans, bestimmte Stoffgebiete auszuwählen, bestimmte Fragen zu 
stellen: wir behandeln heute den Kapitalismus, weil er unser Schicksal 
geworden ist, oder das Geldwesen, weil uns das Geldproblem auf den 
Nägeln brennt. Aber das bedeutet eine Relativierung unserer Erkennt- 
nis, die wir als solche kaum verspüren. Gewiß hegen nur die An- 
hänger eines bestimmten Kulturkreises den Glauben an bestimmte 
Axiome: nur im Bereiche der westeuropäischen Kultur ist das 
kausale Denken ein selbstverständlicher Bestandteil unserer Wissen. 
schaft geworden. Aber dieser Glaube ist so allgemein, daß wir 
uns ebenfalls seiner Relativität gar nicht mehr bewußt werden: wir 
haben ihn zu einem gleichsam selbstverständlichen Apriori alles
	        

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Festschrift Zur Feier Des 250jährigen Bestehens Der Freien Baugewerks-Innung Bauhütte Zu Stade. Selbstverlag der Freien Baugewerks-Innung, 1913.
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