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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

332 
Bemerkenswert ist, daß sich auf unserem Gebiete alle drei Kunst- 
lehren ohne Zusammenhang mit der Wirtschaftswissenschaft entwik- 
kelt haben, die ebenso fast ohne jeden Einfluß auf das praktische Leben, 
3ei es im Geschäft, sei es in der Verwaltung, geblieben ist. Die National- 
5konomie hat einmal ihre große Zeit gehabt, in der sie unmittelbaren 
Einfluß auf die Praxis ausüben konnte: um die Wende des 18. zum 
z9. Jahrhundert, als die Kräfte des Wirtschafislebens nach Befreiung 
von den Fesseln strebten und die Wissenschaft ihren Herzenswunsch 
nach dem Laissez faire „begründete“. Das war natürlich einfach, 
zu erklären: die Regierungen sollen gar nichts tun. Als es sich später 
um positive Verwaltungsmaßnahmen handelte, hat die Wissenschaft 
versagt: sie sind ohne oder sogar gegen deren Urteil durchgeführt 
worden: von der Arbeiterschutzgesetzgebung bis zur Stabilisierung 
der Mark. Wenn Nationalökonomen einen persönlichen Einfluß. auf 
die Politik ausgeübt haben, wie etwa die deutschen Kathedersozia- 
üsten auf die Finanzpolitik oder Handelspolitik oder Sozialpolitik, 
so haben sie das gewiß nicht ihren wissenschaftlichen Einsichten, 
sondern dem Gewicht ihrer ethischen Forderungen zu danken ge- 
habt. Dasselbe gilt von der gewaltigen Wirkung, die der Marxismus 
gehabt hat. Auch sie stammt sicher nicht von den wissenschaftlich- 
nationalökonomischen Sätzen her, die Marx aufgestellt hat, sondern 
ist ausschließlich den in Mystik auslaufenden geschichtsphiloso- 
phischen Konstruktionen dieser Heilslehre geschuldet. 
Ist nun diese unfreiwillige Askese, die die Nationalökonomie geübt 
hat, in der Natur der Dinge begründet oder könnte es auch anders 
sein, ähnlich wie im Bereiche des Naturwissens? 
Daß die Wirtschaftswissenschaft nie dieselbe Rolle spielen kann wie 
die Naturwissenschaft, geht aus dem Gesagten hervor: sie kann nie- 
mals Regeln aufstellen, nach denen die Technologie arbeiten könnte. 
Daß man das von ihr erwartet hat, hat sicher dazu beigetragen, sie 
zur Unfruchtbarkeit zu verdammen. 
Doch könnte die Wirtschaftswissenschaft sehr wohl auf andere 
Weise die Wirtschaftskunstlehren befruchten, ja: sie könnte unmittel- 
bar der Praxis Dienste leisten und darin sogar die Naturwissen- 
schaften, die sich doch immer der Vermittelung der Technologie be- 
dienen müssen, an Wirksamkeit überflügeln.
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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