Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die drei Nationalökonomien

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

338 
Kulturerscheinung immer besser erkannt werde: der Gegenstand, der 
erkannt wird, ist ja immer ein anderer. Und es kann leicht kommen, 
daß die Tiefe der Erkenntnis in einer früheren Zeit größer war als 
später, weil die erkennenden Geister tiefer in die Zusammenhänge 
hineingeschaut haben. Wenn wir unsere Wissenschaft z. B. ansehen, 
so ist der Gedanke vermessen: wir wüßten heute von den Zusammen- 
hängen des Wirtschaftslebens mehr als die Generation „um 1750“, 
und die Arbeiten von Cantillon über den Handel, von Galiani über 
die Getreidezölle, von Hume über den Geldwert, von Law und Pinto 
über Kredit, von Justus Möser über Bauernwirtschaft usw. ent- 
hielten weniger tiefe Erkenntnis als etwa die einschlägigen Artikel im 
„Handwörterbuch der Staatswissenschaften‘“ (von dem Mehr an Sta- 
tistik abgesehen). 
Deshalb läßt sich das Ergebnis der Arbeit in den Geistwissen- 
schaften nur in sehr beschränktem und übertragenem Sinne quanti- 
fizieren und im Bilde der Anhäufung, der Vermehrung, des „Fort- 
schritts‘“ vorstellen. Allenfalls kann man von einem F ortschritt hier 
sprechen, wenn es sich um das Erschließen eines neuen bisher un- 
bekannten Sinnzusammenhangs handelt: wenn man etwa die Keil- 
schriftsprache oder die Gesetzbücher Hamurabis oder die Turfan- 
Kullur ganz neu „entdeckt“ oder anfängt, sie zu entziffern. Einen 
Fortschritt kann man es auch nennen, wenn neues Material er- 
schlossen oder das Begriffssystem vervollkommnet oder neue Tech- 
niken ausgebildet werden, die das Verstehen eines bekannten Sinn- 
zusammenhangs erst ermöglichen oder erleichtern. 
Daß hier zunehmende Kompliziertheit nicht mit „Fortschritt“ ver- 
wechselt werden darf, wie es häufig geschieht, habe ich bereits gesagt: 
siehe oben Seite 302 ff. 
Aber diese „Fortschritte‘“ machen den Entwicklungsgang keiner 
Geistwissenschaft, auch der Nationalökonomie nicht, aus. Es ist 
ebenso abwegig, eine Dogmengeschichte der Nationalökonomie unter 
dem Gesichtspunkt des Fortschritts, „seit Quesnay den Kreislauf 
des Wirtschaftslebens entdeckt hatte‘, bis zu den ruhmvollen Lei- 
stungen der heutigen Generation zu schreiben, wie es vermessen ist, 
die Geschichte der Philosophie als eine Reihe von Fortschritten der 
Erkenntnis von Plato bis Cohen zu betrachten oder die Geschichte
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.