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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

50) 
es geschehen, daß wegen der unendlichen Menge der einfachen Sub- 
stanzen (Monaden) es ebenso verschiedene Welten zu geben scheint, 
die genauer besehen, nichts anderes sind, als die verschiedenen An- 
sichten der einzigen, von den verschiedenen Standpunkten der Mo- 
naden. angesehenen Welt.“ 
Dieser Relativismus des philosophischen Wissens steht in not- 
wendiger Wechselbeziehung zu der Absolutheit des Erkenntinisgegen- 
standes. Eine oberflächliche Betrachtung verwechselt häufig die hier 
aufgezeigte Relativierung der Erkenntnis mit der Relativierung der 
Welt. Diese beiden Begriffe sind nicht nur nicht dieselben: sie 
schließen einander vielmehr aus. Kein echter Philosoph, sahen wir, 
zweifelt an der Objektivität der transzendenten Welt und ihrer In- 
halte. Und gerade darum ist er sich der Relativität seiner Erkennt- 
nisse bewußt und weiß, daß er nur Teilausschnitte erfaßt, die erst 
in‘ ihrer Gesamtheit am Ende der Tage die Gesamterkenntnis des 
Absoluten ergeben werden. Es ist ein sehr großer Irrtum, wenn man, 
wie Dilthey es tut, der Philosophie wesensmäßig den Anspruch auf 
Allgemeingültigkeit erachtet. Der einzelne Philosoph mag sie erheben, 
Aber dann irrt auch er. Im Wesen der Philosophie liegt dieser An- 
spruch ganz und gar nicht, kann er nicht liegen, dank der Person- 
gebundenheit ihrer Erkenntnis, die, wie wir sahen, ihr das Gepräge 
gibt. 
Hier, in der Metaphysik, sind wir nun aber offenbar auf den Er- 
kenninisweg gestoßen, auf dem die Vertreter der richtenden National- 
ökonomie wandeln, während sie selbst glauben, ganz woanders zu 
sein: sie wähnten, Wissenschaft zu treiben und trieben Metaphysik. 
Sie suchten die „richtige“ Wirtschaft, während sie die „beste‘“ fanden. 
Sie fanden sie, indem sie einen Bezirk des Absoluten erschlossen: 
letzte Werte. Daß diese selbst objektiv gültig und von keiner Sub- 
jektivität in ihrem Bestande bedroht seien, wollen wir als fest- 
stehend annehmen. Werte, so hat-es der Cusaner in einem demütigen 
Bilde ausgedrückt®®, sind Goldmünzen, die Gott als „Münzmeister‘“ 
ausprägt und die unser‘ Verstand’ nur betrachtet, gegeneinander um- 
setzt und abwägt. Von diesen Werten gibt es aber keine Wissen- 
88 Zitiert bei E, Cassirer, Das Erkenntnisproblem 1? (191%), S. 58,
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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