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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

83 
schaft, es gibt nur eine Philosophie der Werte, weil diese im Tran- 
szendenten gründen. „Der eigentliche Sitz aller Wert-aprioris ist die 
im Fühlen, Vorziehen, in letzter Linie in Lieben und Hassen sich auf- 
bauende Werteerkenntnis resp. Werteerscheinung, Diese Erkenntnis 
erfolgt in spezifischen Funktionen und Akten, die von allem Wahr- 
nehmen und Denken toto coelo verschieden sind und den einzig mög- 
lichen Zugang zur Welt der Werte bilden.‘*s? Werte sind „„Urphäno- 
mene‘‘, und solche sind, soweit ihr Dasein noch erklärlich ist, nur 
metaphysisch erklärbar, das heißt mit Heranziehung desjenigen real 
Seienden und seiner Ordnung, das in keiner direkten oder indirekten 
Verknüpfung mehr mit unserer realen psychophysischen Organisation 
steht88. 
Für alle „Werturteile‘“ gilt also, was wir an der philosophischen 
Erkenntnis überhaupt als das Wesentliche feststellen konnten: sie 
enthalten persongebundene, „relativ“ wahre Erkenntnis, die man 
niemals: dem anderen : verstandesmäßig aufzwingen kann. Werte 
werden geschaut von begnadeten Menschen und werden geglaubt von 
denen, die gleichen‘ Sinnes sind. Werte werden — völlig irrational — 
von Mensch zu Mensch übertragen, kraft der unerforschlichen Macht 
der Persönlichkeit. An die Stelle des Beweises tritt die Liebe, aus 
der Liebe aber erwächst die Nachfolge. Für Werte lebt man, für 
Werte stirbt man, wenn: es notwendig ist. Werte aber heweist man 
aicht. Welchen: Sinn hätte es, für etwas, das man als „richtig“ „be- 
weisen‘ kann, zu sterben? Es ist nichts anderes als ein altes Vorurteil 
der rationalistischen Scholastik- und der Aufklärung, . das unsere 
„wertenden“ : Nationalökonomen noch immer mitschleppen. Die 
„Richtigkeit“ der Werte beweisen, das heißt sie in den engen Umkreis 
der Verstandeserkenntnis herabziehen, heißt, Werturteile verwissen- 
schaftlichen wollen. Werte gründen aber. in einer viel größeren Tiefe, 
als der, in die das Senkblei der Wissenschaft hinabreicht. 
Ich habe mich in meinen Ausführungen auf den Nachweis des 
außerwissenschaftlichen Charakters aller Werturteile beschränkt, so- 
weit sie metaphvsisch begründet werden. In gesteigertem Maße gilt 
37 M. Scheler, Ethik (1916), S. 64. 
8 M. Scheler, Sympathiegefühle. 2. Aufl, 1923. S. 64.
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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