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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

R6 
13. Jahrhundert bemerkbar, in diesem für die Entwicklung des euro- 
päischen Geistes in vieler Hinsicht entscheidenden und in gewissem 
Sinne ersten „modernen“ Jahrhundert. Von dieser Zeit an beginnt 
die Umgestaltung der Lebensformen, teils als Wirkung, teils 
wieder als Ursache des kritischen, weltlichen Geistes. 
Die Umgestaltung betrifft zunächst die Beziehungen zu fremden 
Völkern: diese Beziehungen setzen ein mit der Besiedelung der Le- 
vante und den Kreuzzügen, werden vervielfacht durch die koloniale 
Ausdehnung der europäischen Großstaaten und verallgemeinern sich 
in dem Maße, wie die Verkehrstechnik fortschreitet. 
Die Umgestaltung der Lebensweise tritt ferner zutage in dem zu- 
nehmenden Wohlstande der europäischen : Völker, der teils durch die 
Entwicklung der Technik, teils — und zwar zum größten Teil — 
durch die Ausplünderung der außereuropäischen Menschheit hervor- 
gerufen wurde. 
Die Umgestaltung ergreift aber endlich. auch alle äußeren Lebens- 
ordnungen der europäischen Welt. Der wichtigste Umstand ist hier, 
daß sich eine Verstadtlichung vollzieht, damit also das auftritt, was 
wir städtische Kultur nennen: eine Kultur, die getragen ist von Men- 
schen, die nicht im Boden wurzeln und doch „Freie‘“ sind — dieses 
Problem: grundbesitzlos und doch frei zu sein wird gelöst durch 
das Aufkommen der berufsmäßigen gewerblichen Produzenten und 
Händler —, eine Kultur, in der der Verstand die Führung über- 
nimmt. Damit im engsten Zusammenhange steht die Entfaltung aller 
Lebensformen in ihrer Eigengesetzlichkeit: sie werden der Ausrich- 
tung auf ein jenseitiges Ziel entzogen. Der Mensch ist sich wieder 
selbst genug: „Die Menschen können von sich aus alles, sobald sie 
nur wollen‘ (L. B. Alberti). Alles menschliche Tun soll seinen Sinn 
in sich selbst haben (also, wie man gesagt hat, im Grunde überhaupt 
keinen Sinn mehr). Der Mensch wird wieder das Maß aller Dinge. 
Diese Verweltlichung aller Lebensbetätigungen bedeutete aber das 
Auseinanderbrechen der alten Einheitskultur,‘ die in dem 
einen objektiven Geiste gewurzelt, die ihren Zusammenhang ge- 
funden hatte in der Beziehung aller Menschen und Dinge auf den 
einen Gott, der wie eine Sonne überallhin Licht und Wärme ge- 
strahlt hatte.
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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