Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
1828236004
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-249926
Document type:
Monograph
Title:
Secretarial practice
Edition:
fourth edition
Place of publication:
Cambridge
Publisher:
W. Heffer & Sons Ltd
Year of publication:
1930
Scope:
viii, 987 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

282 Die Entstehung der exakten Wissenschaft. — Kepler. 
an dem er sich über den Erkenntniswert des Mathematischen 
überhaupt orientiert. In dieser Beschränkung zeigt er seine lo- 
gische Meisterschaft. So befestigt und stärkt er modernen Ein- 
wänden gegenüber von neuem die Autorität Euklids, Von 
Petrus Ramus war der Vorwurf gegen Euklid erhoben worden, 
lass er die wahre methodische Ordnung verleugne, indem er einen 
Inbegriff verschiedenartiger Definitionen an die Spitze stelle, statt 
für jedes Einzelgebiet und jedes Einzelproblem erst dann, wenn 
es im Fortschritt der gedanklichen Entwicklung erreicht sei, den 
besonderen logischen Unterbau zu schaffen. „Bringt doch die 
Natur, wenn sie den Wald erschaffen will, nicht erst die Wurzeln 
aller Bäume hervor und legt doch der Architekt beim Erbauen 
einer Stadt nicht erst den Grund zu sämtlichen Gebäuden“.%) 
Gegen eine derart oberflächliche Betrachtung und Beurteilung 
führt Kepler wiederum seine tiefere Einsicht in das Wesen der 
wissenschaftlichen „Hypothese“ ins Feld. Das ist der Grundirrtum 
ler Gegner, dass sie den wahren Sinn der „Elemente“ nicht zu 
fassen vermögen: dass sie darunter nur eine vielfältige beziehungs- 
lose Menge von Begriffen und Theoremen verstehen, die auf alle 
Sorten von Grössen anwendbar und für deren wissenschaftliche Be- 
handlung tauglich sind. In dieser Auffassung wird der Architekt 
les Gebäudes der Geometrie zum blossen Handlanger erniedrigt, 
der das Material herbeizuschaffen und allenfalls zu bearbeiten 
hat. Für Euklid dagegen liegt die eigentliche Bedeutung des Ele- 
ments nicht in der Materie, sondern in der Form: nicht das 
zzor/eiov, sondern die otoryelmwcıc, die Art und Notwendigkeit der 
Verknüpfung ist es, die ihn fesselt,8%) Die Geometrie bleibt somit 
für Kepler das Vorhild und Richtmaass für jegliche Art begriff- 
licher Deduktion. Die Rangordnung, die das Erstlingswerk Keplers, 
das „Mysterium Cosmographicum“, feststellt, bleibt für sein fer- 
neres wissenschaftliches Schaffen maassgebend. Die Aufgabe, die 
hier gestellt ist, die Struktur des Universums auf die Gestalt der 
fünf regulären Körper zurückzuführen, hat sich allmählich vertieft 
und erweitert; immer aber bleibt der Gedanke herrschend, dass 
in den geometrischen Bildern und Formen, die dem Geiste ein- 
gegraben und mitgegeben sind, der „Archetyp“ der äusseren 
Welt enthalten sei. Auch alle Würde, die wir der reinen Zahl 
zusprechen mögen, stammt zuletzt und ursprünglich aus der Geo-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.