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Die Eisenindustrie in Südrußland

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Bibliographic data

fullscreen: Die Eisenindustrie in Südrußland

Monograph

Identifikator:
1831009897
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-222160
Document type:
Monograph
Title:
Statistical manual
Place of publication:
New York
Publisher:
New York Real Estate Securities Exchange
Year of publication:
[1930]
Scope:
123 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Carnegie Plaza Apartment Building (New York City)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Eisenindustrie in Südrußland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
  • Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
  • Schluß

Full text

26 
setzt 1 . Da die Uraleisenindustrie, von den technischen Verhältnissen 
abgesehen, schon ihrer ungünstigen Lage nach für diese Produktion 
unfähig erschien, wandte sich die Regierung wieder nach dem Süden. 
Die früheren Mißerfolge mit den Staatswerken nötigten sie aber, die 
bisherige Politik bei der Errichtung von Staatswerken zu verlassen 
und zur Pflege des Privatunternehmertums in Südrußland über 
zugehen. Schon bei der Gründung der Eisenbahugesellschaft Kursk- 
Charkow-Sewastopol machte die Regierung die Konzession von der 
Gründung eines Eisenwerkes in Südrußland abhängig. Das Eisen 
werk sollte mit einheimischen Materialien arbeiten, wobei seine jähr 
liche Produktion wenigstens 500000 Schienen erreichen mußte. Als 
Garantie der Erfüllung dieser Bedingungen wurde von den Vertretern 
der Eisenbahngesellschaft auch eine Summe von 500000 Rubeln ein 
behalten. Um die Gründung des Werkes zu erleichtern, wurde dann 
laut Ukas des Zaren vom 3. Januar 1869 ein Bauerngrundstück von 
500 Dessj., nicht weit von der Eisenbahnlinie, das reiche Steinkohlen 
lager enthielt, zugunsten der Aktien-Gesellschaft enteignet. Da aber 
die Gründung des Werkes große Schwierigkeiten bot, hat sie die 
Gesellschaft unterlassen. Zwar wurden von ihr auf dem ihr über 
wiesenen Grundstücke Steinkohlengruben angelegt, doch ausschließ 
lich zur Versorgung der Eisenbahnlinie 1 2 3 * . Bald darauf wurden diese 
Verpflichtungen aufgehoben; später hat man sogar selbst das Pfand 
zurückgegeben. So endete dieser ganze Versuch erfolglos. 
Etwas früher, im Jahre 1866, war von der Regierung eine andere 
Konzession zur Errichtung eines Eisenwerkes an den Fürsten Kotschubej 
erteilt worden. In dem darüber abgeschlossenen Vertrage hat die 
Regierung dem Gründer des Werkes sehr günstige Bedingungen 
gestellt. So wurde unter anderem eine Prämie von 50 Kop. pro 
hergestelltes Pud Schienen garantiert. Fürst Kotschubej konnte aber 
trotz dieser Bedingungen weder in Rußland noch im Auslande eine 
Gesellschaft gründen, die die dazu nötigen Kapitalien beschaffte. 
Er war gezwungen, seine Konzession an den Engländer John Hughes, 
den früheren Haupttechniker des Melwillwerkes in London für 
24000 £ zu verkaufen. Hughes war der erste, der Erfolg hatte. 
Er gründete am 18. April 1869 die Gesellschaft in England — „New 
Russian iron c-ny“ mit einem Stammkapital von 300 000 ^ 8 . 
Die Hauptpunkte des Vertrages zwischen Hughes und der 
Regierung waren folgende: Hughes verpflichtete sich, die Hütte mit 
einer Produktionsfähigkeit von wenigstens 100 t Roheisen pro Woche 
zu erbauen. Weiter sollte er eine Steinkohlengrube von solcher 
1 Brandt, a. a. O., S. 22. 
2 Ahtipow, Überblick der Staatsmaßnahmen zur Förderung der Metall 
industrie in Rußland, St. Petersburg 1876, S. 15 und 16 (russisch). 
3 Felkner, a. a. O., S. 123; Schulze-Gävernitz, Volkswirtschaftliche 
Studien aus Rußland, Leipzig 1899, S. 299.
	        

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Die Eisenindustrie in Südrußland. Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen, 1911.
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