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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
1831284952
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-225876
Document type:
Monograph
Author:
Meeker, James Edward http://d-nb.info/gnd/126597340
Title:
The work of the Stock Exchange
Edition:
Revised edition
Place of publication:
New York
Publisher:
The Ronald Press Company
Year of publication:
[1930]
Scope:
XVI, 720 Seiten
Illustrationen, Diagramme
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter XIV. Money clearance and settlement
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

105 
und bringt so alles hervor, was zur Ernährung einer zahlreichen 
gewerbetreibenden Bevölkerung nötig ist. Die Stadt wird von einem 
starken Wasserlauf, der Wupper, und von mehreren Nebenbächen 
gestreift, die den zahlreichen für die Messer- und Waffenfabriken 
unentbehrlichen Schleifwerkstätten die Kraft liefern. Die Stadt 
Solingen mit den umliegenden Ortschaften, die zusammen eine Aus 
dehnung von ungefähr 10 000 ha haben, bilden für diese Erzeugnisse 
den wichtigsten Fabrikationsort des europäischen Kontinents. 
Der Stahl, der hier verarbeitet wird, kommt zum größten Teil 
vom Stahlberg. Dieses Spateisenlager liegt inmitten des Wester 
waldes; die Erze werden dort verhüttet mit Hilfe von Holzkohle, 
die die Wälder desselben Gebirges liefern. Die 10000 Arbeiter 
Solingens verarbeiten für 1 Million Fr. Stahl und liefern für un 
gefähr 10 Millionen Fr. gewerbliche Produkte. Man kann die 
Arbeiter in drei Hauptklassen teilen, die wieder in zahlreiche Kate 
gorien zerfallen. Die erste Klasse umfaßt „die Zurichter“, 
d. h. die Schmiede, die Feiler und die Härter, mit anderen Worten 
die Arbeiter, die dem Gegenstand die passende Form und die rich 
tige Härte geben. Die zweite Klasse bilden „die Schleifer“, 
d. h. die Arbeiter, die den so zugerichteten Stahl am Schleifstein 
glätten und schärfen. Die dritte Klasse endlich umfaßt „die 
Fertigarbeiter“, d. h. die Zusammensteller, die die fertige 
Klinge in den Griff oder in das Heft einfügen und die Eeihe der 
Tätigkeiten vollenden, die nötig sind, bevor die Gegenstände in den 
Handel gegeben werden können. Vom Gesichtspunkt der Vorbildung 
und der Wichtigkeit für die Fabrik aus betrachtet, zerfallen die 
Arbeiter einer jeden Klasse noch in zwei Kategorien: die gelernten 
Arbeiter, die sich durch drei- oder vierjährige Lehrzeit auf ihr 
Handwerk vorbereiten und die aus der einheimischen Bevölkerung 
hervorgehen; und die Handlanger, die Hilfs- oder Vorarbeiten 
machen, wozu lediglich rohe Kraft gehört; sie ergänzen sich aus den 
angrenzenden Teilen Hessens und des Nassauer Landes. Die Arbeiter 
Solingens sind niemals in großen Fabriken tätig; jeder von ihnen 
erledigt für eigene Rechnung einen Teil der Fabrikation. Die Zu 
richter und die Fertigarbeiter arbeiten gewöhnlich in ihrer eigenen 
Wohnung, inmitten des Haushaltes. Die Schleifer, die mit mächtigen, 
durch mechanische Kraft betriebenen Schleifsteinen arbeiten, mieten 
sich gegen wöchentlichen Zins einen Platz in einer großen Schleif 
werkstätte, die durch ein Wasserrad oder durch eine Dampfmaschine 
ihre Kraft erhält. Alle Produkte werden für Rechnung der Unter-
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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