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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
1831284952
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-225876
Document type:
Monograph
Author:
Meeker, James Edward http://d-nb.info/gnd/126597340
Title:
The work of the Stock Exchange
Edition:
Revised edition
Place of publication:
New York
Publisher:
The Ronald Press Company
Year of publication:
[1930]
Scope:
XVI, 720 Seiten
Illustrationen, Diagramme
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

124 J Dreizehntes Buch. Zweites Kapitel. 
gewärtig zu sein. Es war ein voller Sieg des Konzils über 
die Kurie. 
Wie stellte sich zu alledem König Sigmund? Er war sich 
bewußt, jene alte Rolle des übermächtigen Kirchenvogts nicht 
wieder aufnehmen zu können, die er in den ersten Jahren des 
Konstanzer Konzils mit Erfolg gespielt hatte: die Ohnmacht 
des Reiches sprach einem solchen Plane Hohn. So versuchte 
er von anderer Seite her die alte ausschlaggebende Stellung 
zu erreichen. 
Im Herbst 1431 zog er nach Oberitalien, am 25. November 
1431 wurde er mit der eisernen Krone der Lombarden gekrönt. 
Im übrigen war er mittellos; die Bürger von Mailand, 
Piacenza, Lucca, Siena hatten ihn, widerwillig genug, zu er— 
nähren. In Siena blieb der König schließlich fast ein volles 
dahr, von Juli 1482 bis Mai 1433, in thörichte Liebeshändel 
verstrickt, ein machtloser Condottiere, zugleich von den Floren— 
tinern, die sich ihm gegenüber eine unglaublich zügellose Sprache 
erlaubten, belagert: wie er selbst sagt, gleich einem wilden 
Tiere in einem Käfig. Trotzdem erreichte er seinen Zweck. 
Indem er sich aufs festeste zum Konzil hielt, gleichzeitig aber 
dem Papste bemerklich machte, er sei um den Lohn der Kaiser⸗ 
krönung zum Abfall bereit, vermochte er diesen zu dem lang— 
ersehnten Schritte. Am 31. Mai 1433 empfing er die kaiserliche 
Krone; die Kosten des Festmahls bestritt der Papst. 
Und nun trat die Absicht Sigmunds zu Tage. Langsam 
bettelte er sich über Ferrara und Mantua nach Basel durch, 
um dort, umflossen vom kaiserlichen Nimbus, die Macht alt— 
romantischer Vorstellungen zur Erringung einer überlegenen 
Stellung über Papst und Konzil zu erneuern. 
Er kam zu unglücklicher Zeit. Mit den ersten Monaten 
des Jahres 1484 hatte die Macht des Baseler Konzils ihren 
Höhepunkt erreicht. Soeben war durch Bestätigung der Prager 
Kompaktaten die Einigung mit den Hussiten errungen worden; 
bald darauf ward die volle Unterwerfung Eugens unter das 
Konzil entgegengenommen. In diesem Augenblick hätte das 
Konzil einen Schattenkaiser als Vogt ertragen sollen? Im
	        

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Die Methoden Der Volkszählung, Mit Besonderer Berücksichtigung Der Im Preussischen Staate Angewandten. Königliche Geheime Ober-Hofbuchdruckere, 1861.
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