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Kartelle

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Bibliographic data

fullscreen: Kartelle

Monograph

Identifikator:
1831288826
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-230774
Document type:
Monograph
Author:
Passow, Richard http://d-nb.info/gnd/116052732
Title:
Kartelle
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
176 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kartelle
  • Title page
  • Contents
  • I. Der Kartellgriff
  • II. Über Geschichte und Anwendungsgebiet der Anbieterkartelle

Full text

IV. Zwangskartelle®. 
Begriff des Zwangskartells und des Zwangssyndikats. In der Lite- 
ratur wird mit diesen beiden Ausdrücken häufig ziemlich wahllos 
operiert, sie werden für Gebiete sehr verschiedener Art verwendet, 
und dadurch werden tiefgreifende Unterschiede zum Nachteil klarer 
Erkenntnis verwischt. (Auch unrichtige tatsächliche Angaben werden 
gerade in diesem Zusammenhang oft vorgebracht.) Es erscheint des- 
halb geboten, zunächst einige begriffliche Bemerkungen vorauszu- 
schicken. 
Wenn man das Wort Kartell in der Zusammensetzung „Zwangs- 
kartell“ nicht — was zu größter Verwirrung führen müßte — in 
anderer als der sonst üblichen Bedeutung gebrauchen will, kann 
man unter einem Zwangskartell nur einen Verband verstehen, der 
die für ein Kartell wesentlichen Merkmale aufweist und dazu die 
Besonderheit zeigt, daß er auf (staatlichem) Zwang beruht. 
Ähnliches gilt vom Zwangssyndikat, Da nach dem früher 
Gesagten?) das Syndikat einen bestimmten Spezialfall des Kartells 
darstellt, so sollte der Ausdruck Zwangssyndikat auch nur auf solche 
Zwangskartelle angewandt werden, bei denen der Einkauf resp. Ab- 
satz nicht den einzelnen Mitgliedern überlassen bleibt, sondern einer 
gemeinsamen Geschäftsstelle übertragen ist ®). 
1) In diesen Abschnitt ist der Aufsatz ‚‚Zwangskartelle (Zwangssyndikate)“, 
den ich in der Zeitschrift für Sozialwissenschaft, 1918, S. 507 ff. veröffentlicht habe, 
eingearbeitet. Ich habe einige der damals vorgetragenen Ansichten aber jetzt modifiziert, 
?) Vgl. oben, S. 36. 
3) Im wesentlichen das Richtige trifft Thönes, Die Zwangssyndikate im 
Kohlenbergbau (Jena 1921), wenn er S.13 sagt: „Ein Zwangskartell ist eine vom 
Staate erzwungene (meist unter staatlicher Aufsicht stehende) Vereinigung sämtlicher, 
selbständig bleibender Unternehmungen derselben Art zum Zwecke der gemeinsamen 
Regelung der Produktion und des Absatzes.‘ Diese Definition ist aber insofern zu eng, 
als sie nur auf Produzentenkartelle zugeschnitten ist. Eine Zwangskartellierung ist aber 
auch für andere Gebiete (z. B. Schiffahrt, freie Berufe usw.) denkbar. Auch wo ein 
Produzentenkartell vorliegt, braucht nicht „Produktion und Absatz‘“ geregelt zu sein. 
Es kann sein, daß die Regelung sich unmittelbar nur auf die Produktion oder nur auf 
den Absatz bezieht. Nicht erforderlich ist, wie weiter noch darzulegen sein wird, daß 
sämtliche Unternehmer eines Gewerbezweiges dem Zwangskartell angehören.
	        

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Kartelle. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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