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Kartelle

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Bibliographic data

fullscreen: Kartelle

Monograph

Identifikator:
1831288826
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-230774
Document type:
Monograph
Author:
Passow, Richard http://d-nb.info/gnd/116052732
Title:
Kartelle
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
176 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Über Geschichte und Anwendungsgebiet der Anbieterkartelle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kartelle
  • Title page
  • Contents
  • I. Der Kartellgriff
  • II. Über Geschichte und Anwendungsgebiet der Anbieterkartelle

Full text

6y 
Leistungen der Banken. Vielfach werden zugleich auch Maximal- 
sätze für die an die Einleger zu zahlenden Zinsen vereinbart. In 
diesem Falle handelt es sich dann um kombinierte Anbieter- und 
Abnehmerkartelle. 
Leider ist bisher, wenn sich Gelegenheit bot, über die Banken- 
kartelle eingehendere Feststellungen zu machen, das nicht in ge- 
nügendem Maße ausgenutzt worden. Einmal hat sich das Kartell- 
gericht mit den Bankenkartellen zu befassen gehabt. Einer dem 
Reichstag vorgelegten Denkschrift!) ist folgendes zu entnehmen: 
„Das Kartellgericht hat sich gutachtlich — Erlaß vom 1ı5. Februar 
1924; Gutachten vom 28. Juni 1924 — dahin geäußert, daß die 
Satzungen der Berliner Bedingungsgemeinschaft für den Wertpapier- 
verkehr einen Kartellvertrag im Sinne des 8 ı KartVO. darstellen, 
und daß das gleiche von den allgemeinen Abmachungen der Ver- 
einigung von Banken und Bankiers zu gelten hat, soweit nachweis- 
bar ist, daß die beim Vertragsschluß beteiligten Vereinigungen auf 
Grund ihrer Statuten oder besonderer Vollmachten ihre Mitglieder 
mit Rechtszwang an allgemeine Abmachungen gebunden haben.“ 
Leider ist dieses Gutachten, das doch von allgemeinerem wirt- 
schaftlichen Interesse wäre, nicht veröffentlicht worden?). Weshalb? 
Es macht jedenfalls keinen guten Eindruck, daß zwar die Äuße- 
rungen, die der Bankvertreter vor dem Kartellgericht gegen die 
Anwendbarkeit der Kartellverordnung vorgetragen hat, publiziert 
worden sind®), daß dagegen die Äußerungen der staatlichen Stelle, 
die sich (zutreffender) über das Wesen der Bankenvereinigungen und 
für die Anwendbarkeit der Kartellverordnung ausgesprochen hat, der 
Öffentlichkeit nicht mitgeteilt werden. 
Eine zweite Gelegenheit zu genauerer Beschäftigung mit den 
Bankenkartellen hat sich daraus ergeben, daß der Enqueteausschuß 
sie 1928 zum Gegenstand von Vernehmungen gemacht hat*). Bisher 
ist aber nichts darüber veröffentlicht worden! 
ıy) Drucksache Nr. 3060 der III. Wahlperiode 1924—27, 5. 6. 
?) Das Berliner Tageblatt schrieb in seiner Nr. 399 vom 22. August 1924: „Das 
Gutachten wurde vom Reichswirtschaftsminister zu dem Zwecke angefordert, daß 
im Falle von Klagen seitens der Mitglieder, oder falls der Reichswirtschaftsminister 
von sich aus gegen die Vereinigungen einschreiten möchte, die Frage nach dem Kar- 
tellcharakter bereits von vornherein entschieden sei... Unserer Ansicht nach wäre 
es durchaus angebracht, wenn dieses sehr wichtige Gutachten der Öffentlichkeit im 
Wortlaut zur Verfügung gestellt würde, wie dies auch bei den anderen Gutachten des 
Kartellgerichts stets der Fall war.“ 
3) Bankarchiv, 23. Jahrg., S. 333. i 
u Vgl. den Bericht im Berliner Börsen-Courier Nr. 489 vom 20. Oktober 1928.
	        

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Kartelle. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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