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Kartelle

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Bibliographic data

fullscreen: Kartelle

Monograph

Identifikator:
1831288826
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-230774
Document type:
Monograph
Author:
Passow, Richard http://d-nb.info/gnd/116052732
Title:
Kartelle
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
176 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kartelle
  • Title page
  • Contents
  • I. Der Kartellgriff
  • II. Über Geschichte und Anwendungsgebiet der Anbieterkartelle

Full text

Das tatsächliche Vorkommen von Abnehmerkartellen. Daß Ab- 
nehmerkartelle verhältnismäßig selten sind, ist schon betont. Es 
drängt sich deshalb die Frage auf: Woran mag es liegen, daß in 
einer Zeit, wo der Gedanke an gemeinsames Handeln, an Milderung 
der Konkurrenz so weite Kreise erfaßt hat, das Kartellierungs- 
bestreben sich vor allem auf die Regelung des Absatzes und nur 
in ganz bestimmten Fällen auf die Regelung des Einkaufes richtet? 
Fassen wir zunächst das industrielle Gebiet ins Auge (für die an- 
deren Gebiete des Wirtschaftslebens gilt Ähnliches), so sehen wir 
den Hauptgrund in folgendem: 
Unser modernes industrielles Leben ist darauf eingestellt, daß 
im wesentlichen (von Ausnahmen wird später noch zu reden sein) 
der Absatz zu einer intensiven Aktivität führt, bei der sich die 
verschiedenen Produzenten fortgesetzt als Konkurrenten begegnen, 
daß die KEinkaufstätigkeit demgegenüber einen mehr passiven 
Charakter aufweist. Die Verkäufer bemühen sich ihrerseits um den 
Geschäftsabschluß, sie machen (auf Aufforderung und unaufgefordert) 
ihre Offerten, sie konkurrieren um die Bestellung. Das einkaufende 
industrielle Unternehmen nutzt diese Situation aus und spielt den 
einen Lieferanten gegen den anderen aus; aber es tritt seinerseits 
für gewöhnlich bei diesem Einkauf nicht in einen Konkurrenzkampf 
mit den andern das gleiche Material einkaufenden Werken ein. 
Dieser Umstand, daß die Konkurrenzverhältnisse beim Verkauf 
yanz andere sind wie beim Einkauf, gibt die Erklärung dafür, daß 
Vereinbarungen zur Einschränkung der Konkurrenz sehr häufig 
hinsichtlich des Vertriebes, sehr viel seltener hinsichtlich des Ein- 
kaufs geschlossen werden. 
Die Regel, daß eine eigentliche scharfe Konkurrenz industrieller 
Unternehmungen sich nur beim Vertrieb, nicht oder doch in sehr 
viel geringerem Maße beim Einkauf zeigt, erleidet nun mancherlei 
Ausnahmen. Bei allen den Rohstoffen, die nicht in beliebiger Menge 
hergestellt werden können, die überhaupt oder innerhalb bestimmter 
Zeiträume nur in gegebener Menge vorhanden sind, kann sich, be- 
sonders wenn die Verarbeitung sich ausdehnt, die Nachfrage nach 
diesen Rohstoffen also wächst, die Sache ganz anders gestalten. 
Statt daß die Verkäufer des Rohstoffes sich den Rang abzulaufen 
suchen, sich gegenseitig unterbieten, um ihre Waren an den Mann 
zu bringen, kann hier ein Wettrennen der industriellen Verbraucher 
einsetzen, kann die Sorge, genügende Mengen Rohstoff zu erhalten, 
die Abnehmer veranlassen, sich gegenseitig scharfe Konkurrenz beim 
Einkauf zu machen, einander im Preise zu überbieten, um sich ein
	        

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Kartelle. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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