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Agricultural relief (Pt. 4)

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Bibliographic data

fullscreen: Agricultural relief (Pt. 4)

Multivolume work

Identifikator:
1831932415
Document type:
Multivolume work
Title:
Agricultural relief
Place of publication:
Washington
Publisher:
Gov. Pr. Off.
Year of publication:
1928
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1831934515
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-232102
Document type:
Volume
Title:
Agricultural relief
Volume count:
Pt. 4
Place of publication:
Washington
Publisher:
Gov. Pr. Off.
Year of publication:
1928
Scope:
III S., S. 255 - 297
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Probleme der Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Das kurze Leben einer viel genannten Theorie über die Lehre vom Ureigentum
  • II. Die Haupttatsachen der älteren deutschen Agrargeschichte
  • III. Die Fürsorge des Staates für die Landwirtschaft einer Errungenschaft der Neuzeit
  • IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
  • V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter
  • VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelalter
  • VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus
  • VIII. Der Untergang der mittelalterlichen Stadtwirtschaft (über den Begriff der Territorialwirtschaft)
  • IX. Die älteste deutsche Steuer
  • Autorenregister
  • Sachregister

Full text

474 VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus. 
Patrizier wurden. Er wiederholt die Ansicht!), daß das Patri- 
ziat sich zum großen Teil aus den Ministerialen rekrutiert habe. 
Das Bild, das sich Sombart von der Entstehung der Städte 
macht, ist aber nicht richtig. Wir können ~ nach den so über- 
zeugend klaren Feststellungen von Rietschel?! ~ drei Typen 
von Städten feststellen: 1. die alten Römerstädte, bei denen 
sich die Stadtverfassung allmählich entwickelt hat. 2. Einige 
Städte, die aus Dörfern unmittelbar hervorgegangen sind. 
Diese beiden Klassen sind nicht zahlreich. 3. Gründungsstädte : 
die: weitaus verbreitetste Kategorie. 
Der Fall, daß die alten Bürger oder wenigstens viele von 
ihnen je eine volle Hufe besessen haben?), ist nur bei der zweiten 
Klasse denkbar; und diese ist eben nicht zahlreich. Außerdem 
konnte das entfernter gelegene Ackerland (die „Hufe“) für die 
Besiedelung meistens nicht verwendet werden!). 
. 1) Diese Ansicht hat man ja oft vertreten. Vgl. Zischr. f. Sozial- 
wissenschaft 1903, S. 306. 
2) Über diese Unterscheidungen s. G. v. Below, Zur Gesch. der 
deutschen Stadtverfassung, Jahrbücher f. Nationalök. 105, S. 666 ff. 
3) Schmoller, Allg. Volkswirtschaftslehre 1, 295 sagt schlechthin: 
" Bürger der Stadt wurde ursprünglich, wer eine Hufe [!] in der Stadt 
erwarb.“ Für einen solchen Rechtssaß gibt es keinen urkundlichen 
Beleg. Zwischen dem Besit einer Hufe und dem Nachweis eines 
solchen als Bedingung für den Erwerb des Bürgerrechts ist natürlich 
zu unterscheiden. Vgl. gegen Schmoller auch P. van Niessen, Städtisches 
und territoriales Wirtschaftsleben im märkischen Odergebiet bis zum 
Ende des 14. Jahrhunderts, Forschungen zur brandenburgischen und 
preußischen Geschichte 16, 19 f. Obwohl van Niessen m. E. den Kauf- 
mann und Handwerker zu sehr von dem Ackerbürger trennt, so sett 
er doch vollkommen überzeugend auseinander, daß es verkehrt wäre, 
sich alle Bürger als Hufner zu denken. 
4) Ich habe früher die Zahl der Städte, die unmittelbar aus Land- 
gemeinden hervorgegangen sind, erheblich höher angeschtagen, als 
ich es heute, namentlich durch die Forschungen Rietschels eines Bes- 
seren belehrt, tue. Meine früheren Ansichten habe ich schon in meinem 
„älteren deutschen Städtewesen und Bürgertum“ (1898) korrigiert. 
Aber auch in der Zeit, als ich jene Auffassung vertrat, habe ich selbst- 
verständlich nie behauptet daß als Bedingung für den Erwerb des 
Bürgerrechts der Besit, einer Hufe verlangt worden sei, sondern (im 
Anschluk an Renaud) ausdrücklich konstatiert, daß in den Stadtge-
	        

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Probleme Der Wirtschaftsgeschichte. Mohr, 1926.
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