Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Agricultural relief (Pt. 9)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Agricultural relief (Pt. 9)

Multivolume work

Identifikator:
1831932415
Document type:
Multivolume work
Title:
Agricultural relief
Place of publication:
Washington
Publisher:
Gov. Pr. Off.
Year of publication:
1928
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1831935406
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-232218
Document type:
Volume
Title:
Agricultural relief
Volume count:
Pt. 9
Place of publication:
Washington
Publisher:
Gov. Pr. Off.
Year of publication:
1928
Scope:
III S., S. 591 - 642
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Title page

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

261 
auch für ein Land je nach der Kulturstufe und je nach der Wohl- 
habenheit eine Ausgabe am Platze sein oder als verwerflich angesehen 
werden müssen. Der Maßstab ist ein relativer und für den einzelnen 
Fall besonders zu bestimmen. Gleichwohl 1äßt sich ein solcher Maß- 
stab, wie angedeutet, prinzipiell aufstellen, und ebenso angeben, welche 
Verteilung des Besitzes und Einkommens unter gegebenen Verhält- 
nissen angemessen ist, welche dagegen nicht. Die Ungleichheit, welche 
einen unverhältnismäßigen Luxus begünstigt, wird als zu weitgehend 
bezeichnet werden müssen und ebenso eine solche, welche den Mittel- 
stand verdrängt und die unterste Klasse zu einer unzureichenden 
Lebenshaltung verdammt. Unbedingt wünschenswert wird es sein, daß 
eine jede Arbeit reichlichen Lohn erhält, um eine Prämie für Fleiß 
und Ausdauer zu gewähren und das Bewußtsein in Jedem rege zu er- 
halten, daß er sich durch Fleiß und Arbeitsamkeit auf eine höhere 
Stufe emporzuheben vermag. Darin liegt der unendliche Vorzug, den 
die neuaufstrebenden Länder, z. B. die nordamerikanische Union gegen- 
über der alten Welt haben, daß ihre hohen Löhne Jedem gestatten, 
sich in die besitzende Klasse emporzuarbeiten, der Fleiß und Tüchtig- 
keit besitzt, während hier gerade die Hoffnungslosigkeit, die eigene Lage zu 
verbessern, dauernde Unzufriedenheit und die sozialdemokratischen Ldeen 
groß zieht, die unter amerikanischen Verhältnissen nicht aufsukommen 
vermögen. Demgegenüber ist es wünschenswert, daß der arbeitslose 
Gewinn aus Besitz, wie Kapitalzins und Grundrente, niedrig ist, um 
nicht Genuß ohne Arbeit zu fördern, und die Produktionsmittel den 
Strebsamen möglichst billig zur Verfügung zu stellen. 
Unzweifelhaft ist in der Gegenwart nicht überall die Verteilung 
des Besitzes und des Einkommens in idealer Weise zu beobachten, und 
man hat vielfach eine künstliche Regelung durch die Staatsgewalt ver- 
langt, wie es im Extrem die sozialistische Partei thut. Aber solch ein 
Anspruch beruht auf Verkennung der menschlichen Natur, die verhältnis- 
mäßig leicht Härten erträgt, die als durch die Verhältnisse herbeigeführt 
und unvermeidlich erscheinen; während diejenigen, welche zwar viel 
geringer, aber durch menschliche Willkür herbeigeführt sind, weit 
stärkere Opposition hervorrufen. Eine Ordnung der Einkommensverhält- 
nisse durch die leitende Gewalt, wie sie die sozialistische Partei erstrebt, 
ist nur unter Beseitigung der individuellen Freiheit möglich, und eine 
gerechte Verteilung durch eine Centralgewalt ist als über menschliche 
Kräfte hinausgehend nicht zu erwarten. Es wird deshalb das allein 
Richtige sein, ım allgemeinen die Entwickelung der Einkommensverhält- 
nisse sich selbst zu überlassen und von außen nur indirekt einen Einfluß 
auszuüben. Dies kann allerdings durch die Staatsgewalt in mannigfaltiger 
Weise geschehen; vor allem durch eine Erbrechtsgesetzgebung, welche 
auf eine Verteilung des Vermögens hinwirkt (Beseitigung der Fidei- 
kommisse); durch eine Besteuerung, welche die Ausgleichung be- 
günstigt (progressive Erbschafts- und Einkommensteuer); durch eine 
hohe Besoldung der eigenen Angestellten, besonders der unteren Klasse; 
durch eine angemessene Arbeiterschutzgesetzgebung, besonders Arbeiter- 
versicherung; Tilgung der Staatsschulden zur Ermäßigung des Zinsfußes 
und dergl. mehr. Zu Gewaltmaßregeln dagegen, welche die Grund- 
lagen unserer Volkswirtschaft und Kultur erschüttern, liegt um so 
weniger Veranlassung vor, als die neuere Entwickelung mehr optimistisch 
als pessimistisch aufzufassen ist. 
Eingriff der 
Staatsgewalt 
in die Ein- 
kommensver- 
teilung,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.