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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
183264667X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-222130
Document type:
Monograph
Author:
Boissonnade, Prosper http://d-nb.info/gnd/101724543
Title:
Le travail dans l'Europe chrétienne au moyen âge (Ve-XVe siècles)
Edition:
Nouv. éd
Place of publication:
Paris
Publisher:
Alcan
Year of publication:
1930
Scope:
II, 431 S.
Ill.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Livre II. La restauration, l'émancipation, i'œuvre et l'apogée du travail das l'europe chrétienne du milieu du xͤ au milieu du xivͤ siècle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

6 
,Der Wertgedanke“, 
unter dem Namen des Kapitals kennt und bespricht, gleichsam von einer 
zweiten babylonischen Sprachverwirrung befallen, sich in ein endloses Gezänke 
darüber verstrickt, was für ein Ding denn eigentlich mit dem Namen Kapital 
gemeint sei! Eine solche Kontroverse an einem solchen Orte ist mehr als 
eine bloße Verlegenheit, sie ist eine Kalamität. Als solche wird sie in 
unserer Wissenschaft auch lebhaft empfunden. Fast Jahr für Jahr erscheinen 
neue Versuche, den strittigen Begriff endlich zu fixieren. Ein durchgreifender 
Erfolg ist ihnen bisher leider nicht beschieden gewesen. Im Gegenteil haben 
manche von ihnen nur dazu gedient, dem Kampfplatz noch mehr Streiter 
und dem Streite noch mehr Nahrung zuzuführen.“ 
(v. Böhm-Bawerk, Positive Theorie des Kapitals. Insbr. 1889, S. 22.) 
Auch hier also dieselbe Klage — ja Anklage: Ein Gebiet von hoher 
Wichtigkeit, aber völlig in sich zerfallen und zerfahren. Es könnte sich 
da leicht der Gedanke eines Zusammenhanges nahelegen, zwischen der 
Bedeutung eines Sondergebietes unserer Wissenschaft und seinem Zu 
stande. Freilich ein Zusammenhang befremdlicher Art: je wichtiger 
nämlich ein solches Gebiet, desto zerfahrener 1 Es ist auch klar, wie das 
eine mit dem anderen Zusammenhängen könnte. Von den wichtigsten 
Gebieten einer Wissenschaft kann man nämlich voraussetzen, daß sie 
reger als die anderen gepflegt werden und somit die meisten Be 
arbeiter finden. Es bedürfte dann nur der Eigenheit dieser Gebiete, 
daß alle Bearbeitung derselben in der Tatsache immer nur auf eine 
Mehrung der Wirrnis in ihnen hinausläuft, — und jener Zusammen 
hang wäre uns in seinen Gründen ebenso klar, als er seinem Tatbe 
stände nach offen vor unseren Augen liegt. 
Mit der sogenannten Wertlehre ist es nun in der Tat so bestellt. 
Unser Neuling würde die Vermutungen, die wir ihm begründet zudenken, 
verwirklicht sehen, wenn er jetzt daranginge, die Aufklärung über diese 
Dinge sich bei ihnen selber, aus erster Hand also zu erholen. 
Das fragliche Gebiet gehört unstreitig zu den vielbebautesten unserer 
Wissenschaft. Kaum ein namhafter Theoretiker, der sich nicht auf ihm 
versucht, seinen Beitrag dazu geleistet hätte. Dieser Beitrag zur „Wert 
lehre“ will in aller Regel die Neubegründung oder den Ausbau einer 
sogenannten Werttheorie besagen. Zwischen „Wertlehre“ und 
„Werttheorie“ besteht aber nun ein eigentümliches Verhältnis 1 ). 
’) An den Namen hängt hier nichts. Es kommt nur auf den sachlichen Gegensatz 
an, zwischen einem Ganzen und dem einzelnen Teile unter den vielen Teilen dieses 
Ganzen. Das Ganze ist unpersönlich wie die Wissenschaft selber, jeder Teil aber der 
persönliche Beitrag eines bestimmten Theoretikers zu jenem Ganzen. Man spricht zwar 
auch diesen Teilen gegenüber von „Wertlehren“, so z. B. Gerl ach, oder dem Ganzen 
gegenüber von der „Werttheorie“, oder „Wertdoktrin“, wie es z. B. v. Wies er tut. Ich
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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