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Almanach d'adresses de la Chambre de Commerce, d'Industrie et de Métier `a Zagreb

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Bibliographic data

Contents: Standard cost finding practice for steel foundries

Monograph

Identifikator:
183264667X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-222130
Document type:
Monograph
Author:
Boissonnade, Prosper http://d-nb.info/gnd/101724543
Title:
Le travail dans l'Europe chrétienne au moyen âge (Ve-XVe siècles)
Edition:
Nouv. éd
Place of publication:
Paris
Publisher:
Alcan
Year of publication:
1930
Scope:
II, 431 S.
Ill.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Livre II. La restauration, l'émancipation, i'œuvre et l'apogée du travail das l'europe chrétienne du milieu du xͤ au milieu du xivͤ siècle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

109 
IV. u. V. Die beiden letzten Arbeiterkategorien, die Monats- und 
die Jahresarbeiter, werden seltener und nicht so sehr für Feldarbeiten, 
als für verschiedene Dienste auf dem Gutshofe gedungen. Diese Kate 
gorien — besonders die Jahresarbeiter -— bilden das Gesinde. Sie werden 
gewöhnlich im Herbst gedungen, da nach dem Schluss der Feldarbeiten 
der Landarbeiter wenig Aussicht auf einen anderen Verdienst auf dem 
platten Lande hat. Im Frühjahr und im Sommer verdingen sich die 
Arbeiter auf einen Monat sehr ungern, da sie als Taglöhner viel mehr 
verdienen können. Zur Zeit des besonderen Bedarfes an Arbeitskräften 
wird das Hausgesinde auch für Feldarbeiten verwendet. 
Auf Monate und auf ein Jahr verdingen sich entweder Wander 
arbeiter, wenn sie im Sommer wenig verdient haben, oder einheimische 
Arbeiter, gewöhnlich die «Zehenter>; in den Jahren der Missernte oder 
anderer unglücklicher Zufälle in ihrer Wirtschaft tun es auch die grund 
besitzenden Bauern. 
Die Zehenter werden gewöhnlich mit einer Hütte unfeinem kleinen 
Landstück versehen; manchmal werden ihnen Naturalien geliefert, manch 
mal ausser diesen auch eine geringe Geldsumme. Dafür verpflichten sich 
die Zehenter zu einer Reihe von Arbeitsleistungen in der Gutswirtschaft. 
Werden die Hütten von den Zehentern selbst gebaut, so geschieht es 
unter der Bedingung, dass das Holz vom Grundherrn geliefert, dagegen 
die Arbeit und das Steinebrechen von den Zehentern geleistet werden, 
wofür der Zehenter die Hütte unentgeltlich benutzt. Unter Umständen, 
wenn der Grundherr das Landstück und die Hütte anderweitig braucht 
oder der Grundbesitz in andere Hände übergeht, werden die Zehenter, 
manchmal auch ganze Dörfer derselben, von ihren Ansiedelungen ver 
trieben. 1 ) 
Ausser der Einteilung der Arbeiterkategorien nach den verschie 
denen Vertragsarten werden die Taglöhner, Akkord- und Fristarbeiter 
auch in verschiedene Gruppen eingeteilt nach der Körperkraft und nach 
dem Geschlecht. Diese bilden: 1. Vollarbeiter — so wird der in 
voller Kraft stehende und zu allen Feldarbeiten fähige Mann genannt; 
2. Dreiviertelarbeiter oder nach dem Ausdruck der Arbeiter selbst 
— Eindrittelarbeiter. Ein solcher ist ein etwas weniger kräftiger 
Vollarbeiter. Während der Vollarbeiter sich für alle Feldarbeiten ver 
dingt, kann der «Eindrittelarbeiter» besonders beim Mähen nicht so viel 
leisten. 3. Halbarbeiter ■—• d. h. ein Mann, unter 23 und über 50 Jahre 
alt. Diese Kategorie von Arbeitern wird meistens für die nebensäch- 
9 Siehe Materialien zum Bodenkataster im Oouv. Cherson, Bd. I, S. 50.
	        

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Premières Notions d’Économie Politique. Michel, 1927.
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