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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
183264667X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-222130
Document type:
Monograph
Author:
Boissonnade, Prosper http://d-nb.info/gnd/101724543
Title:
Le travail dans l'Europe chrétienne au moyen âge (Ve-XVe siècles)
Edition:
Nouv. éd
Place of publication:
Paris
Publisher:
Alcan
Year of publication:
1930
Scope:
II, 431 S.
Ill.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Livre premier. Le travail dans l'europe chrétienne pendant le haut moyen age. Les invasions; L'œuvre de destruction et les essais de reconstruction. Vͤ-Xͤ siècle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Strukturwandlungen der Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I.
  • II.

Full text

22 
Bernhard Harms 
Pl 
ein Zeitpunkt, der nach meinen Beobachtungen nicht sehr fern liegt. 
Amerikanischer Kapitalismus wird dann nicht säumen, die seit langem 
bis ins einzelne vorbereiteten Bahnprojekte für Zentral- und Südamerika 
und — sobald die innerpolitische Lage es gestattet — auch für China der 
Verwirklichung entgegenzuführen. Daß in den genannten Gebieten das 
Eisenbahnwesen erst in den Kinderschuhen steckt, braucht nicht aus- 
geführt zu werden. 
Eigentliche Strukturwandlungen von weltwirtschaftlicher Bedeutung 
hat das Verkehrswesen zu Lande auch sonst nicht erfahren. Bemerkens- 
wert ist allerdings die Entwicklung des Kraftwagenverkehrs, der 
ungeahnte Dimensionen angenommen hat. Im Jahre 1914 gab es auf der 
Erde etwa 2 Millionen Kraftwagen. Zur Zeit sind es annähernd 30 Millionen. 
Die Produktion war beträchtlich größer, weil sie auch die verbrauchten 
Wagen umfaßte. Es gibt nicht viele Beispiele für das schnelle Empor- 
kommen einer Industrie wie dasjenige der Kraftwagenindustrie. Ihr 
Zentrum bilden die Vereinigten Staaten, auf die etwa 75 %, aller Kraft- 
wagen entfallen. Leistungsfähige Industrien haben aber auch England, 
Frankreich und Belgien, während die deutsche Automobilindustrie zwar 
technisch auf der Höhe ist, aber wirtschaftlich nur bei hohen Schutzzöllen 
bestehen zu können erklärt. Vom weltwirtschaftlichen Standpunkt ge- 
sehen, bewirkt der grandiose Fortschritt der Kraftwagenindustrie Struktur- 
wandel in dreifacher Richtung. Der erste äußert sich in der Zunahme des 
internationalen Reiseverkehrs einer Oberschicht.‘ Der zweite, wichtigere 
besteht in der vermehrten Nachfrage nach gewissen Rohstoffen, Kaut- 
schuk, Stahl, Blech, Leder, Lacken u. dgl., die zu Veränderungen in der 
proportionalen Rangordnung der Rohstoffe gegenüber der Vorkriegszeit 
geführt hat. Noch wichtiger ist die durch die Entwicklung des Kraft- 
wagenverkehrs erfolgte weitere »Emanzipation vom Organischen« in 
dem Sinne, daß Pferd und Zugvieh verdrängt werden. Welche Be- 
deutung Automobile und Traktoren für die Gestaltung des Getreide- 
und Futtermittelmarktes im einzelnen gehabt haben, läßt sich allerdings 
statistisch nicht ermitteln. Alle Versuche, die ich angestellt habe, sind 
gescheitert. Daß die Wechselwirkung beträchtlich ist, liegt auf der Hand. 
Sie muß sich auch in der Nachfrage nach Pferden und Zugtieren bemerkbar 
machen, doch fehlen auch dafür zuverlässige Nachweise. Dies Versagen 
der Statistik liegt natürlich daran, daß der Vorgang, um den es sich hier 
handelt, in seiner wirtschaftlichen Auswirkung nicht isoliert werden kann 
Bedeutsame Strukturwandlungen gegenüber der Vorkriegszeit weist 
die Seeschiffahrt auf, sowohl in quantitativer als auch in qualitativer 
Hinsicht. Bemerkenswert ist zunächst schon die starke Zunahme def 
Gesamthandelstonnage von 31%, die hauptsächlich zugunsten de! 
Vereinigten Staaten. erfolgt ist. Demgemäß hat sich die prozentual
	        

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Oeuvres Complètes. Guillaumin, 1847.
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